Kommentar: Ulrike Wilpert über einen städtischen Zuschuss für einen Privatunternehmer

Einen Musterfall gibt's schon

Ulrike Wilpert über einen städtischen Zuschuss für einen Privatunternehmer

Nach den Lockdowns lechzen die Menschen nach Normalität. Was kann es also Schöneres geben, als sich mit Freunden endlich wieder zwischen romantisch beleuchteten Hütten im Weihnachtsland auf einen Glühwein und eine Bratwurst zu treffen. Wobei: Auch in diesem Jahr noch müssen hierzulande viele Weihnachtsmärkte ausfallen. Nicht, weil sie nicht erlaubt sind. Sondern weil die vom Land vorgegebenen Corona-Regeln es den Veranstaltern schwer machen. Zugangskontrollen, Hygienevorschriften ... ständig müssen die Macher ein Auge darauf haben, ob die Besucher alle Regeln berücksichtigen. Dass Georg Löwenthal als Privatunternehmer trotz dieser Auflagen das Aalener Weihnachtsland stemmen will, ehrt ihn. Ob die Aalener Gemeinderäte seinen Antrag auf eine einmalige städtische Finanzspritze aus Steuergeldern bewilligen werden? Oder lieber in Kauf nehmen wollen, dass der Weihnachtsmarkt ausfällt, weil nicht finanzierbar? Man darf gespannt sein auf die Argumentation. Schließlich hat die städtische Bezuschussung des privaten Ostalb-Festival-Veranstalters vor zwei Jahren einen Musterfall geschaffen.

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ulrike wilpert

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