Einiges zu tun für die Aalener Räum- und Streudienste

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Winterdienst im Aalener Stadtgebiet.
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Schneeglätte und Eis: viel Arbeit für die Polizei und den Winterdienst der Stadt - aber „beherrschbar“.

Aalen. Der Winter kam mal wieder kurz vorbei - mit Blitzeis auf den Straßen und entsprechend mehreren Unfällen im gesamten Kreisgebiet. Von rund zehn witterungsbedingten Unfällen berichtet etwa die Polizei. „Chaos war es keines, aber es gab schon einige Unfälle“, sagte Polizeisprecher Holger Bienert für den Ostalbkreis. Schlimmer sei's allerdings im Rems-Murr-Kreis gewesen. Dort habe es deutlich öfter gekracht.

Räumdienst ab fünf Uhr unterwegs

Der Aalener Räumdienst war stark beansprucht. Jedoch: „Es ist beherrschbar“, so hat Georg Fürst, Leiter des städtischen Aalener Bauhofes, am Mittwoch Nachmittag die Lage eingeschätzt, was die Straßenverhältnisse anbelangt. Die Räumfahrzeuge waren ab fünf Uhr morgens unterwegs – zunächst vor allem an den Hauptverkehrsachsen, dort, wo Buslinien sind und an den Gefällstrecken.

Was gestreut wird

Gut sei zweierlei gewesen, berichtet Fürst: Zum einen, dass die Wettervorhersagen recht genau gewesen seien. Zum anderen, dass sich die problematischen Wetterverhältnisse erst in den Morgenstunden abgespielt haben und nicht schon in der Nacht. So konnten die Streudienste bereits vor dem Niederschlag Streugut aufbringen. Verwendet werde dabei im Übrigen ein Gemisch, das zu 70 Prozent aus Lauge besteht und zu 30 Prozent aus Salz. „Das haftet besser auf den Straßen und außerdem wirkt es dreimal besser als herkömmliches Streusalz“, berichtet Fürst. Allerdings „machen wir das selten, dass wir vorstreuen“, der Umwelt wegen, sagt Fürst. Wenn sich aber andeute, dass die Straßen glatt werden, dann sei dies das richtige Mittel.

Im Schichtdienst

Insgesamt sei der Einsatz am Mittwoch unter der Kategorie „normaler Wintereinsatz“ zu verbuchen, sagt Fürst weiter. Klar habe es immer wieder mal Probleme gegeben. Auch habe man manche Straßen – etwa in den reinen Wohngebieten – erst später am Tag streuen und räumen können. Aber ein Verkehrschaos habe es zumindest nach seiner Einschätzung nicht gegeben. Insgesamt seien 70 Bauhofmitarbeiter im Winterdienst im Einsatz gewesen – im Schichtdienst.

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