Geistliches Wort in der Corona-Krise

Einverstanden? Auferstanden!

  • Weitere
    schließen
+
Uwe Quast

Der November hat es in sich! In jedem Jahr: Allerheiligen, Allerseelen, Buß-und Bettag, Volkstrauertag, Totensonntag. Es geht um "letzte Dinge", um Tod und Weltgericht.

Der November hat es in sich! In jedem Jahr: Allerheiligen, Allerseelen, Buß-und Bettag, Volkstrauertag, Totensonntag. Es geht um "letzte Dinge", um Tod und Weltgericht. Das ganze Jahr schon hatten wir: Corona! Und jetzt die Zuspitzung im November, die Welle am Höhepunkt, die Stimmung am Boden. Aber wir sind nicht ausgeliefert, wir können Wellenbrecher sein. Das Corona-Grau macht uns allen zu schaffen. Aber es gibt Lichtblicke: Ein Impfstoff ist in Aussicht. Zwischendurch ein befreiendes Lachen: Da erzählt Dana (5): "Jesus war tot. Aber nach drei Tagen ist er einverstanden. Und jetzt lebt er wieder!" Ja, Auferstehung hat etwas mit Einverständnis zu tun: in unsere Endlichkeit, Zerbrechlichkeit und in unsere Angewiesenheit. Dieses Einverständnis lähmt nicht, sondern löst. Wir sagen Ja zu unserer Sterblichkeit, aber Nein zu allem, was vorzeitig den Tod bringt. Wir sind gesellige Wesen und unser Protest richtet sich auch gegen den sozialen Tod. Wir leben! Üben wir uns also in Zuversicht! Einverstanden? Auferstanden! Pfarrer Uwe Quast

Zurück zur Übersicht: Aalen

WEITERE ARTIKEL