Einzelhandel öffnet: Skusa zieht Bilanz

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Citymanager Reinhard Skusa
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Nach dem ersten Tag des Einzelhandels in der Innenstadt berichtet der Citymanager.

Aalen. Was Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle am Donnerstag aufgefallen ist, dürften viele Bürgerinnen und Bürger bemerkt haben: „Die Stadt war wieder voller als die letzten Monate.“ Grund dafür dürften neben dem Wetter auch die Händler sein, die Inzidenzbedingt auf Click & Meet umstellen durften. Citymanager Reinhard Skusa klärte den Gemeinderat über den ersten Tag des geöffneten Einzelhandels auf.

„Es macht nur Sinn, wenn wir genug Teststationen haben“, sagte Skusa, der dem Gremium per Video zugeschaltet war. Vor den einzelnen Stationen sei es teils zu Schlangen gekommen, denn nun hätten negative Testergebnisse einen größeren Nutzen. Denn mit ihm gibt's ein Bändchen, das den Besuch in Geschäften für einen Tag ermöglicht. „Die Praxis hat uns gelehrt, dass es funktioniert.“

Generell sei der erste Tag für viele Händler zufriedenstellend gewesen. „Jeder hat eigentlich damit gerechnet, dass es langsamer anläuft“, berichtete Skusa. Fast zehn mal so viele Menschen wie ohne den Handel hätten sich in der Aalener Innenstadt aufgehalten. Am positivsten hätten sich Händler geäußert, die am Spritzenhausplatz angesiedelt sind, doch auch die am Marktplatz seien zufrieden. Bei Händlern in Seitengassen sei es verhaltener gewesen. Trotzdem: „Wir haben wieder den Funken Zuversicht, den wir brauchen.“.

Für die kommenden Wochen und Monate gibt es schon Pläne, dafür, was in der Innenstadt geschehen soll. Die „Fenster zur Kunst“-Aktion soll es wieder geben. Ebenso sei die „Aalen City Memory“-Aktion geplant. Auch auf Liegestühle und Blumenkübel sollen sich Aalenerinnen und Aalener freuen dürfen.

Dennoch sei man noch nicht über den Berg. „Für uns ist das Ganze noch nicht zu Ende, sondern es ist die erste Phase“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann. Trotzdem bemühe man sich um weitere Öffnungsschritte. Zum Beispiel für die Kultur. Es habe eine kurzfristige Ausschreibung des Sozialministeriums des Landes gegeben. Zehn Städte sollen Modellprojekte testen dürfen. „Wir haben einen entsprechenden Antrag gestellt“, sagt Ehrmann. In Aalen soll der Kubaa in vollem Umfang öffnen dürfen, sollte die Stadt auserwählt werden. Erik Roth

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