Else Neidlein ist seit 80 Jahren im Albverein

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Der Albverein Aalen hat verdiente Mitglieder für Treue und Engagement ausgezeichnet. Foto: privat

Ortsgruppe Aalen ehrt insgesamt 420 Jahre Mitgliedschaft.

Aalen. Auf ein durch Corona fast halbiertes Wanderjahr blickte die Ortsgruppe Aalen des Schwäbischen Albvereins zurück. Bei der Mitgliederversammlung wurden die Berichte entgegengenommen und Jubilare geehrt.

Insgesamt 420 Jahre Mitgliedschaft im Albverein wurden geehrt. Manfred Göhl vom Nordostalbgau und Vorsitzende Ute Hommel überreichten die Urkunden. Besonders beeindruckte Else Neidlein, die für 80-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. „So eine Urkunde durfte ich noch nie überreichen!“ stellte Göhl bewundernd fest.

Die silberne Ehrennadel erhielt Felicitas Lutz. Sie hat neben der Arbeit als Schatzmeisterin, den Verein vorbildlich zusammengehalten, als es 13 Jahre nicht gelang, einen Vorsitzenden zu gewinnen. Für 25 Jahre als ehrenamtlichen Gauwegmeister bekam Heiner Betzler die höchste Auszeichnung des Albvereins überreicht, die Georg-Fahrbach-Medaille in Silber.

Wanderführerin Hiltrud Bader-Fachet berichtete, dass erst im Juli mit den Wanderungen begonnen werden konnte. Die Ziele wurden sehr ortsnah ausgewählt, um wenig Zeit in Bussen oder Zügen zu verbringen. Die 101 Wanderer legten 1253 Kilometer zurück.

Die „Alte Garde“, die Seniorengruppe des Albvereins, trifft sich zu kürzeren Runden. Dabei ist die Geselligkeit so wichtig wie die sportliche Betätigung. Leiterin Christl Heyse hatte viele schöne Ziele ausgesucht, darunter die Märzenbecherblüte im Egautal und den Rhododendronwald bei Gaxhardt.

Nach dem Kassenbericht von Felicitas Lutz bescheinigten die Kassenprüferinnen Ursula Ambacher und Lisa Deeg einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung. 60 Kilometer Albvereinswege und etwa 33 Kilometer Panoramaweg betreuen die Wegwarte der Ortsgruppe, Georg Surek und Marie-Luise Jung. Im Berichtszeitraum haben beide 258 Kilometer zu Fuß zurückgelegt und 133 Stunden gearbeitet – und das alles als Ehrenamt! „Da ist es besonders ärgerlich, wenn Wegmarkierungen zerstört, zugeklebt oder umgedreht werden,“ so Surek.

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