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Erste Liga - kommt das Aus für den VfB Stuttgart?

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Gut schaut's nicht aus für den VfB Stuttgart. Tabellenplatz 16. Am Sonntag warten die Bayern. Wie sehen Sie den Abstiegskampf des schwäbischen Traditionsvereins? Das haben wir in Aalen gefragt.

Ingrid Krafft (59), Sparkassenangestellte aus Essingen: 

Ingrid Krafft

„Ich bin kein großer Freak. Aber der VfB ist einfach ein Traditionsverein und gehört zu unserer Region. Das ist schon sehr schade. Ob's noch reicht mit dem Klassenerhalt? Das wollen wir doch hoffen! Ich bin keine Stadiongängerin, aber die Ergebnisse krieg' ich mit. Ich hab' den Eindruck, dass die Vereine mit viel Geld am besten abschneiden. Die leisten sich die teuren, besten Spieler.“

Thomas Gässler (63), Taxifahrer aus Aalen:

Thomas Gässler

„Das tut mir sehr leid. Ich fühl' mich mit dem VfB verbunden. Die dümpeln ja schon länger rum. Der Fisch stinkt von oben, sagt man ja so. Das seh' ich da schon auch so, also dass es vom Präsidium her nicht stimmt. Wenn wir den VfB nicht mehr drin hätten in der Liga, das wäre schlecht. Wir brauchen im Konkurrenzkampf doch ein Gegengewicht zum SC Freiburg, den Badenern.“

Markus Wüst (61), Angestellter aus Aalen:

Markus Wüst

„Ich selbst bin Bayernfan. Ein Abstieg wäre für die Region sehr schade. Ich finde das, was mit dem Vorstand passiert, hat sich auf die Mannschaft niedergeschlagen. Die Spieler müssen sich wirklich am Riemen reißen und jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, weil die Lage so schlimm ist. Sie müssen sich auch selbst motivieren und kämpfen.“

Brigitte Klein (72), aus Mögglingen:

Brigitte Klein

„Ich bin „Schwoab“. Ist doch klar, dass ich da Fan bin. Und wenn sie noch so schlecht sind, ich bleib' trotzdem bei ihnen. Ich kann das gar nicht sehen, wenn sie schlecht spielen. Insgesamt hatten sie aber auch zu viele verletzte Spieler. Jetzt warten auch noch schwere Gegner. Ich hoffe, dass sie die Klasse halten können. Ich guck' auf jeden Fall weiter. Auch wenn's die 2. Liga wäre.

Cornelia Küpper (68), Rentnerin und Gastwirtin aus Kirchberg an der Murr:

Cornelia Küpper

„Ich bin guter Hoffnung, dass es noch klappt. Meine Söhne sind die treuesten Fans, die man sich vorstellen kann. Wenn mein Großer anruft, ist das erste Thema immer gleich der VfB. Ich denk', der Ausgleichstreffer am Samstag war Führichs bislang wichtigstes Tor. Ich find', die wachen oft erst am Schluss auf, müssten früher im Spiel schon was tun.“

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