556 mal falsche Polizeibeamte

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556 mal falsche Polizeibeamte

556 mal falsche Polizeibeamte

Aalen-Fachsenfeld. Gut gefüllt war das Gasthaus „Rössle“ in Fachsenfeld vor Kurzem. Rund 25 Personen folgten dem Aufruf der Freien Wähler Fachsenfeld und holten sich wichtige Informationen zu den aktuellen Schockanrufen oder sonstigen Abzocken, die überwiegend auf die älteren Mitbürger abzielen.

556 Fälle mit falschen Polizeibeamten und 234 Schockanrufe kamen allein 2021 im Ostalbkreis zur Anzeige. Das ging aus dem Infoabend hervor. Der Schaden belief sich auf über eine Millionen Euro und macht deutlich, dass das Thema aktueller denn je ist.

Bernd Märkle, Mitglied des Fachsenfelder Ortschaftrates und zugleich Pressesprecher des Aalener Polizeipräsidiums, schilderte Beispiele und gab Tipps, wie man nicht in die Falle tappt. Er erklärte, wie penetrant und manipulativ Kriminelle vorgehen, um Kasse zu machen. „Die Menschen werden bei ihren Emotionen gepackt, das hat nichts mit Dummheit zu tun“, macht der 52-jährige Kriminalhauptkommissar deutlich.

Er warnte nicht nur vor Anrufen, sondern auch vor listigen Betrügern an der Haustür oder Liebesschwüren via Internet. Immer wieder forderten die Betrüger Geldzahlungen, weil sich angeblich ein Verwandter in aktuter Notlage befinden würde. Ziel der Übeltäter sei es, durch Schocknachrichten extremen psychischen Druck auf die vermeintlichen Opfer auszuüben, so dass kaum noch ein klarer Gedanke gefasst werden könne.

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