Fachsenfeld formuliert seine Wunschliste

+
55.000 Euro gespendet!
  • schließen

Die Fraktionen im Gremium besprechen das Ortsbudget 2022.

Aalen-Fachsenfeld. In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats nahmen die drei Fraktionen Stellung zu den Fachsenfeld betreffenden Punkten des Haushaltsplans für 2022 der Stadt. Alle zeigten sich vorsichtig optimistisch und zufrieden. Vor allem erwarten sie sich von OB Frederick Brütting eine bessere Zusammenarbeit.


Bernd Märkle (Freie Wähler) nannte 2021 ein ganz besonderes Jahr, man habe sich deshalb auch auf die wichtigsten Maßnahmen beschränkt, in Anbetracht steigender Schulden der Stadt. Erfreulich sei, dass die Sanierung der Kirchstraße 2022 angegangen werde, und zudem erste Lösungen in der Betreuungsfrage mit der Gruppe in Dewangen und der Natur-Kita gefunden worden wären. Da sei wohl Brütting treibende Kraft gewesen, zusammen mit dem Fachamt. Zudem seien Mittel für die neue Kita an der Schule und deren Sanierung eingestellt. Notwendig seien jetzt eine baldige WLAN-Versorgung der Turn- und Festhalle, nicht nur, falls der OR weiter dort tagen müsse, auch die Erschließung des neuen Baugebiets „In der Steine“ solle auf 2023 vorgezogen, statt wie geplant 2024 erfolgen. Für das Ortschaftsbudget wünschte er sich, dass es fortgeführt und zudem deutlich erhöht wird.


Patrick Köble (SPD) stimmte Märkle in diesen Punkten zu. Er sah es für seine Fraktion als notwendig an, dass die Stadt Voraussetzungen für eine Arztpraxis schafft, um bei Interesse eines Mediziners schnell reagieren zu können. Damit solle es ermöglicht werden, den Einstieg zu erleichtern. Der SPD sei zudem die Schaffung einer Stelle für einen Mitarbeiter in der Jugendarbeit wichtig. 


Christian Pfleiderer (CDU) verwies auf das brach liegende Vereinsleben.  Man müsse sie weiter unterstützen, beispielsweise weiter Gebühren erlassen. Gewerbe und Handel müssten erweitern können, dafür gelte es Möglichkeiten zu schaffen, das Radwegekonzept müsse zeitnah umgesetzt werden.

Alle Fraktionen dankten Ortsvorsteherin Sabine Kollmann, der Geschäftsstelle und der städtischen Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.


Ortschaftsbudget: Bernd Märkle beantragte, einen Teil der 19.000 Euro für die Ausgestaltung der „Hundewiese“ mit Bänken, Tischen und Hundetoiletten zu verwenden. Dort könne ein Treffpunkt nicht nur für Hundebesitzer geschaffen werden, derzeit werde dort „wild gefestet“. Suse Bernhardt schlug vor, Spiel- und Sportgeräte für Erwachsene für die Dorfmitte oder Spielplätze anzuschaffen. Sabine Kollmann gab Franz Starz von den „Jennischen“ das Wort. Dieser sagte, dass das „Ott´a Häusle“ in Himmlingsweiler abgerissen werden müsse, wegen Baufälligkeit. Man wolle stattdessen einen  Platz zur Erinnerung gestalten und hoffe auf Unterstützung. Kollmann berichtete, dass eine Fahrradlade-Station und eine Reparatursäule, finanziert aus dem Budget 2021,  im „Waaghäusle“ installiert würde.
⋌Jürgen Eschenhorn

Zurück zur Übersicht: Fachsenfeld

Mehr zum Thema

Kommentare