Fachsenfeld: ganz legal Graffiti sprayen

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Junge Sprayer dürfen ihre Ideen an der Wand der Fachsenfelder Schule verwirklichen, unterstützt von Ortsvorsteherin Sabine Kollmann (Bildmitte), Ortschafts- und Stadtverwaltung und der Mobilen Jugendarbeit der Stadt.
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Jugendliche freuen sich über die Möglichkeit, eine Wand an der Schule gestalten zu dürfen.

Aalen-Fachsenfeld. Seit einigen Wochen haben Ortschaftsverwaltung und das Amt für Gebäudewirtschaft eine freie Wand des Gebäudes der Reinhard-von-Koenig-Schule für Graffiti-Malerei zur Verfügung gestellt. Mit organisiert wurde das Ganze von der mobilen Jugendarbeit der Stadt.

„Die Jugendlichen haben gefragt, ob es im Ort mögliche Flächen gibt, und wir haben dann diese sonst nicht sehr ansehnliche Wand gemeinsam ausgesucht“, sagt Ortsvorsteherin Sabine Kollmann. „Hier können Jugendliche ganz legal ihre Ideen verwirklichen.“

Die Anfrage kam von Max Mengemann, der gemeinsam mit seinen Kumpels Felix Seeliger, Felix Feinauer und Marcel Magg hauptsächlich hier malt. „Für uns ist es alle das erste Mal, dass wir irgendwo sprayen, wir sind quasi noch am Üben“, ergänzt Mengemann. Felix Seeliger ergänzt: „Wir wollten es einfach mal ausprobieren und uns so weiterentwickeln. Es macht einfach Spaß und es ist toll, dass wir hier die Möglichkeit haben.“

„Sprayen kommt immer mehr, und viele Jugendliche suchen Flächen“, sagt Jan Grau von der mobilen Jugendarbeit. „Die Bereitschaft ist da, ihnen Flächen zum legalen Verschönern und Gestalten zur Verfügung zu stellen.“ Man wolle einen Plan mit freien Flächen und auch Regeln ausarbeiten, um wildes Sprayen einzuschränken. Rektorin Ute Hajszan ist angetan von der Idee. Auch wenn beim ersten Mal einige Grundschüler sehr aufgeregt über die neue Wandgestaltung waren. „Wenn vernünftige Bilder entstehen, ist das eine Bereicherung, und vielleicht geht auch mal eine AG-Stunde  mit den Schülern“, blickt sie voraus. Angetan sind ebenso die Jugendbeauftragten des Ortschaftsrats.

Junge Sprayer dürfen ihre Ideen an der Wand der Fachsenfelder Schule verwirklichen, unterstützt von Ortsvorsteherin Sabine Kollmann (Bildmitte), Ortschafts- und Stadtverwaltung und der Mobilen Jugendarbeit der Stadt.

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