Investitionen in Fachsenfeld

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19 000 Euro kann der Ortschaftsrat pro Jahr eigenverantwortlich ausgeben. Diese Projekte sind geplant.

Aalen-Fachsenfeld

Der Ortschaftsrat traf sich am Mittwoch zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause. Themen im öffentlichen Teil waren der Medienentwicklungsplan der Stadt und die Verwendung des Ortschaftsbudgets.

Medienentwicklungsplan: Im 2019 hatte die Stadtverwaltung einen „Medienentwicklungsplan“ aufgestellt, indem unter anderem die Zeiträume für die digitale Ausstattung der Schulen enthalten waren. Aufgrund der Erfahrungen mit Home-Schooling in der Corona-Pandemie, wo vieles im Unterricht online stattfinden musste – und nicht immer klappte - hatte der Gemeinderat im Sommer 2020 eine Überarbeitung dieses Planes beschlossen. Wesentliches Ergebnis: alle Aalener Schulen werden Tablets für alle Schüler und Lehrer, Breitband oder Hochleistungsinternet, WLAN, interaktive Monitore und weiteren Zubehör ausgestattet. Und das bis Ende 2022 statt wie vorgesehen bis 2024.

Robert Gentner, seit 1. Juni Leiter des neuen Amts für IT und Digitalisierung, stellte im Ortschaftsrat den aktuellen Stand vor. Bisher sind 3260 iPads an die Schüler der weiterführenden Schulen ausgegeben, dazu 735 Geräte für alle Lehrer. Schülerinnen und Schüler von zwölf weiteren Schulen, darunter die Reinhardt-von-König-Schule Fachsenfeld, werden 2022, soweit von den Schulleitern beantragt, ausgestattet. An allen Schulen werden bis dahin auch interaktive Monitore installiert. Das Ganze System läuft dann über eine eigene schulische Plattformlösung, betreut wird das System samt Geräten und Software von Personal der Schul-IT, nicht von externen Dienstleistern. An jeder Schule gibt es Administratoren. Die Kosten liegen bis zum Abschluss bei etwa 23,4 Millionen Euro, die bezuschusst werden. Für bauliche Maßnahmen werden insgesamt 2,7 Millionen Euro veranschlagt.

Ortschaftsbudget: Dem Teilort stehen dafür jährlich 19 000 Euro zur Verfügung, die vom Ortschaftsrat eigenverantwortlich ausgegeben werden dürfen. Das Gremium möchte Ortseingangstafeln für drei Ortseingänge anschaffen. Das Angebot eines Herstellers ist flexibel verwendbar und relativ schnell zu haben. Die Hinweistafeln können immer wieder verändert und so zu verschiedenen Anlässen verwendet werden. Inklusive Statik und Aufstellung kosten sie rund 3700 Euro. Dazu soll ein Defibrillator für das Steinbachstadion angeschafft werden samt dem nötigen Schrank. Damit wären in der Gemeinde drei dieser Defis vorhanden. Kosten: rund 1800 Euro.

Als dritte Maßnahme soll bei der E-Ladestation am Rathaus eine öffentlich nutzbare Fahrradreparaturstation für 2600 Euro aufgestellt werden. Diese soll möglichst mit einer Ladestation für E-Bikes ergänzt werden. Das von der Stadt bevorzugte System kostet aber 10 000 Euro, der OR darf für einzelne Maßnahmen nur 7500 Euro ausgeben. Ortsvorsteherin Sabine Kollmann möchte das Verfahren in diesem Punkt mit der Stadt abklären. Alle drei Punkte wurden beschlossen.

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