Kindergartenplätze dringend gebraucht

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In Fachsenfeld wird d ie Schule umgebaut und es entsteht ein Kindergarten.

Aalen-Fachsenfeld. In zwei Bauabschnitten soll die Reinhard-von-Koenig-Schule umgebaut werden und dann dort ein neuer Kindergarten erstellt werden. In der jüngsten Ortschaftsratssitzung gab es von der Stadtverwaltung und dem Planerbüro aber nur für Abschnitt 1 konkrete Angaben für das Gremium.

Was am Bau passiert

Zu beiden Abschnitten zeigte die Architektin Tanja Diemer Animationen und Animationsfilme. Im ersten Bauabschnitt soll das Schulgebäude so umgebaut werden, dass die bisher im hinteren Bereich liegende Außenstelle der Konrad-Bisalski-Schule in die Schule integriert wird. Dazu werden neue Räume angebaut, teilweise anstelle der bisherigen überdachten Außengänge, die weiter nach außen geschoben werden. Und ein Aufzug wird integriert, sodass der Zugang in beide Geschosse barrierefrei wird. So entstehen unter anderem drei sogenannte „Familienzimmer“ und ein Therapieraum im Obergeschoss und ein Multiraum im Erdgeschoss. Dazu werden die Toilettenräume komplett erneuert, teilweise behindertengerecht. 180 Quadratmeter neue Flächen werden so laut Planer neu entstehen.

Keine Kosten genannt

Ursprünglich war eine Holzbauweise geplant, der Zeit werde dazu aber aufgrund der aktuellen Preisentwicklung neu überlegt, sagte die Architektin. Deswegen konnten auch keine aktuellen Kosten genannt werden, obwohl die Finanzierung laut Stadt stehe. Der Baubeschluss solle aber wie geplant Ende des Jahres gefasst werden.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen die bisherigen Räume der Bisalski-Schule zu einem Kindergarten umgebaut und durch Anbauten erweitert werden. 50 bis 60 Kinder sollen hier in zwei Ü3-Gruppen und einer U3-Gruppe betreut werden. Drei Gruppenräume und alle notwendigen Nebenräume sowie Bistro, Kinderküche, Büros und Personalraum wird er umfassen.

Dazu wird die Außenanlage für Kiga und Schule erneuert, die alten Bäume bleiben stehen. Und der Jugendraum im Untergeschoss bleibt ebenfalls, bekommt aber einen neuen Zugang. Baubeschluss und Beginn sowie die Kosten können aber laut Markus Haas vom Amt für Bauwirtschaft derzeit nicht fix gemacht werden. Man wolle mit der Ausschreibung warten, bis sich die Lage etwas entspannt.

Dringend Plätze benötigt

Alle Fraktionen und die Ortsvorsteherin Sabine Kollmann lobten die Planungen, wünschten sich aber einen möglichst baldigen Baubeginn, „möglichst überlappend mit den Arbeiten an der Schule“. „Wir brauchen dringend Kiga-Plätze, 40 Kinder mussten zuletzt schon abgewiesen werden“, sagte Kollmann. Stadträtin Nadine Patzelt forderte Überlegungen zu Zwischenlösungen.

Jürgen Eschenhorn

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