Fachsenfelder Projekte und der Aalener Etat 2023

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Otta's Häusle war Thema im Fachsenfelder Ortschaftsrat. Das Haus aus dem 19. Jahrhundert, soll renoviert werden und später als Museum genutzt werden.
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Welche Investitionen der Ortschaftsrat des Aalener Teilorts für den städtischen Haushalt im nächsten Jahr anmeldet.

Aalen-Fachsenfeld. Die Projektliste des Fachsenfelder Ortschaftsrats für den städtischen Haushalt 2023 ist lang. Sie beginnt mit der Baulandumlegung für das Baugebiet „Mittelfeld III“, westlicher Teil und endet mit einem Zuschuss in Höhe von 15 000 Euro für die diversen Feierlichkeiten zu 50 Jahre Eingemeindung. Dazwischen liegen Vorhaben wie die Belagssanierung der Scherrenbergstraße sowie eines Teils der Pleuerstraße und den Bau einer neuen Kita an der Reinhard-von-Koenig-Schule.

Signal gefordert

In der Sitzung haben Ortsvorsteherin Sabine Kollmann und die Ortschaftsräte gemeinsam jeden der 29 Punkte angesprochen. Eine Priorisierung hat das Gremium zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vorgenommen, weshalb Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann die Räte mahnte, unbedingt deutlich zu machen, welches die wichtigen Vorhaben sind, die im Haushalt 2023 zu berücksichtigen seien. „Wir brauchen von Ihnen ein Signal“, so Ehrmann.

„Das liefern wir Ihnen, der Ablauf bei uns ist immer so“, verteidigte die Ortsvorsteherin das Prozedere. Erst nach der Sitzung werde man die einzelnen Vorhaben in eine Reihenfolge bringen - je nach der Wichtigkeit.

Stadion und Kita

Ortschaftsrat Bernd Märkle unterstrich, wie wichtig es sei, dass „die Kita läuft“. Des Weiteren sei eine Zisterne für am Steinbachstadion für die Bewässerung des Platzes. Da könne man Wasser und Kosten sparen.

Ott'a Häusle der Jenischen

Die Erinnerungsstätte der Jenischen in Himmlingsweiler steht ebenfalls auf der Liste der Mittel für 2023. Doch bei der Diskussion ums Ortschaftsbudget 2022 beschlossen die Räte, 1500 Euro fürs „Ott'a Häusle“ bereitzustellen. Die Gedenkstätte soll bekanntlich saniert und gerettet werden. Mit Spendengeldern und Eigeninitiative. 120 000 Euro brauche es, so Berthold Däffner. „Der OB, dessen Anliegen es ist, das Häusle zu erhalten, soll sich äußern, wie es gehen kann“, forderte der Ortschaftsrat und betonte in dem Zusammenhang, dass es sich beim „Ott'a Häusle“ um ein städtisches Gebäude handle.

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