Geistliches Wort in der Corona-Krise

Fangt das Licht und halt es fest!

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"Fangt das Licht! Halt es fest! Für den Tag, an dem die Hoffnung dich verlässt!"Es ist lange her, dass Karel Gott, die goldene Stimme aus Prag, dieses mutmachende Lied gemeinsam mit der damals erst 13-jährigen Darinka aufgenommen hat.

"Fangt das Licht! Halt es fest! Für den Tag, an dem die Hoffnung dich verlässt!"Es ist lange her, dass Karel Gott, die goldene Stimme aus Prag, dieses mutmachende Lied gemeinsam mit der damals erst 13-jährigen Darinka aufgenommen hat. So lange, dass sich vermutlich viele gar nicht mehr daran erinnern. Das deutlich bedenklichere jedoch ist, dass die wunderbare Botschaft dieses Liedes bei immer mehr Menschen nicht mehr im Bewusstsein ist. Jener so wichtige Optimismus, dass auf schlechte Tage auch wieder gute Zeiten folgen können. atürlich gibt es dieser Tage viele verschiedene Botschaften: keine Lockerungen, keine Öffnung, gefährliche Mutanten, steigende Infektionszahlen. Ich möchte trotzdem den Mut nicht verlieren, ich möchte voller Zuversicht bleiben, und darauf vertrauen, dass wir auch in dunklen Zeiten von Licht umgeben sind. Lasst uns darum alle gemeinsam in unserem Inneren nach jenem Licht suchen, das wir vielleicht sogar ganz unbewusst wahrgenommen und "gefangen" haben. Ein Licht, das man Hoffnung nennt und das eine unglaublich starke Leuchtkraft entwickeln kann. Pfarrer Bernhard Richter, Aalen

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