Guten Morgen: Lars Reckermann über seine Ministerposten

Finanzen sie, Wirtschaft er

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Lars Reckermann

Über die Vergabe von Ministerposten. Von Lars Reckermann

Liebe Ampelkoalitionäre, meine Frau und ich geben gerne Tipps, wenn es um Ministerposten geht. „Davon haben wir keine Ahnung“, sagen sie. Also bitte! Das Innenressort geht immer an meine Frau, dafür teilen wir uns als Doppelspitze die Außenpolitik. Ich mache den Rasen, sie gerne die etwas filigraneren Blumenbeete. Das Finanzressort liegt seit unserem Ja-Wort in der Hand meiner Frau, dafür konnte ich mir die Wirtschaft sichern. Die Entwicklungshilfe steuerte etwas aus der Zeit gefallen meine Frau, aber da mir das Arbeitsministerium zugeschlagen wurde, musste sich meine Frau um die Kinder kümmern. Inzwischen pubertieren die Mädels, sodass aus dem Entwicklungshilfe- das Verteidigungsministerium geworden ist. Wir haben noch keine Waffengattung gegen die Pubertät gefunden, es gibt aber erfolgreiche Versuche, mittels des Finanzressorts zum Ziel zu kommen. Ich selbst hatte für einige Zeit das Ernährungsministerium unter mir, wurde aber aus dem Amt gejagt. Das Kanzleramt teilen wir uns, wobei die Richtlinienkompetenz ganz klar bei ihr liegt. Ich kann damit leben und bin dann eben öfter in der Wirtschaft unterwegs. Ach ja, das Verkehrsressort … macht ja mehr Spaß zu zweit. Liebe Grüße nach Berlin.

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