Flächenbrand bei Bartholomä

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Etwa drei Hektar Fläche brannten nach Angaben der Polizei ab, als am Montagnachmittag beim Strohpressen auf einem Getreidefeld zwischen Lauterburg und Bartholomä, vermutlich durch Funkenflug, das Stroh in Brand gesetzt wurde.
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Knapp 40 Einsatzkräfte bekämpfen brennendes Stroh auf einem Feld zwischen Lauterburg und Bartholomä. Polizei vermutet Funkenflug als Ursache.

Bartholomä

Vollalarm für die Feuerwehr Bartholomä am Montagabend: Um 17.44 Uhr ging die Nachricht ein: Zwischen Lauterburg und Bartholomä brennt ein Getreidefeld. Schon von Weitem war die Rauchsäule zu sehen, schildert Kommandant Thorsten Sperrle.

Innerhalb von fünf Minuten rückten die Feuerwehrleute mit drei Einsatzwagen aus. An der Einsatzstelle angekommen, sahen sie, dass ein etwa 100 mal 50 Meter großes Stoppelfeld mit aufgeschichtetem Stroh in Flammen stand. Die Ballenpresse, die das aufgeschichtete Material gerade pressen wollte, sei gerade noch vom Feld gefahren worden, um nicht auch ein Opfer der Flammen zu werden, so die Feuerwehr.

Von der Feuerwehr wurden mehrere so genannte C-Rohre über die Fahrzeugtanks eingesetzt, um die nebenstehenden Maisfelder zu schützen, berichtet Kommandant Sperrle. Außerdem wurden die Feuerwehren aus Lauterburg und Essingen an die Einsatzstelle gerufen, um zusätzliches Personal und Wasser vor Ort zu haben.

Nach zwei Stunden gelöscht

Schon von Weitem war die Rauchsäule zu sehen.

Thorsten Sperrle, Kommandant Bartholomä

Da sich die Einsatzstelle etwa 600 Meter vom Dorf entfernt befand, wurden durch die Feuerwehr mehrere Landwirte und die Gemeinde Bartholomä mit Vakuumfässern angefordert, die die Wasserversorgung sicherstellten, das Feld bewässerten und so die Feuerwehr dabei unterstützten, das Feuer einzudämmen und zu löschen. Da das Befüllen der Fässer mit bis zu 30 000 Liter Volumen etwas Zeit in Anspruch nahm, zogen die Helfer laut Thorsten Sperrle mit einem Pflug einen Graben um den brennenden Acker, um zu verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreitet. Nach etwa zwei Stunden hatten die knapp 40 Feuerwehrleute das Feuer gelöscht.

Wie die Polizei mitteilt, war das Feuer wohl durch Funkenflug entstanden, so dass rund drei Hektar Fläche abbrannte. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 400 Euro.

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