"Flickenteppich" im Talweg wird saniert

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Die Lastwagen stauten sich: Vor zwei Tagen musste Baggerführer Gröbelinsgesamt sieben mit dem Bauschutt vom Talweg beladen.
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Bautrupp der Firma Rossaro erneuert den Belag. Kostenpunkt: 300 000 Euro.

Aalen-Hofherrnweiler. Im Talweg tut sich wieder etwas‚ die Anwohner sind es schon gewohnt. Nach zwei Bauphasen in den vergangenen beiden Jahren, in denen verschiedene Leitungen in mehr als 40 Wohngebäude verlegt wurden, wird nun die Beseitigung der von Stadträten als „Flickenteppich“ bezeichneten Fahrbahnoberfläche in Angriff genommen.

Das ist eine „Heidenarbeit“, denn zunächst muss mit einer Straßenfräse die Oberfläche abrasiert werden. Dann kommt der Bagger, mit dem Patrick Gröbel von der Firma Rossaro die übriggebliebene Schicht aufreißt, weiter die Asphaltbrocken und anderes Gestein zuerst mit der Schaufel zertrümmert, um danach den Haufen auf den bereitstehenden Lastwagen zu werfen. Sieben große Lkws sind es an diesem Morgen.

Da der zu bearbeitende Streckenabschnitt 286 Meter lang ist, hat Baggerführer Gröbel noch ein paar Tage zu schuften. Anschließend werden noch eine Asphalt-Deckschicht und -tragschicht, die bis zu 14 Zentimeter hoch sind, aufgetragen. Die gesamte, rund 300 000 Euro kostende Belagssanierung soll bis April dauern. Diese Maßnahme erstreckt sich von der dreiteiligen Kreuzung Bonifatiusstraße, Pelikanweg und Talweg bis zur Kreuzung Talweg/Volkmarsweg und geschieht unter Vollsperrung, so dass nur eine fußläufige Erreichbarkeit, aber keine Zufahrt zu den einzelnen Grundstücken möglich ist.

Parkmöglichkeiten bestehen in umliegenden Seitenstraßen wie Rebhuhnweg, Pelikanweg oder auch im oberen Talweg. Manche Anwohner bedauern dies, so eine junge Frau: „Die Vollsperrung finde ich unglücklich. Ich muss mich mit meinen Einkäufen schwer abschleppen.“

Die Buslinie der OVA wird von der Haltestelle an der Gemeinschaftsschule Welland in den unteren Volkmarsweg umgeleitet und erstreckt sich bis zur Kreuzung Talweg/Volkmarsweg nach der Baustelle, auch der übrige Verkehr kann so erfolgen. Stadteinwärts kann über den offenen Talweg, Volkmarsweg, Bonifatiusstraße oder Rebhuhnweg gefahren werden. 

In die enge Kehre am unteren Volkmarsweg kommen die Busse kaum herein, ohne dass das rechte Hinterrad den Gehweg überfährt.

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