Frage der Woche: Energiekrise - wie sparen Sie? 

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Frage der Woche Energiekrise
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Kann es dazu kommen, dass uns Russland den Gashahn zudreht? Und: Haben Sie Tipps zum Energiesparen für uns? Das haben wir Passanten in Aalen gefragt.

Sascha Wudy (45) Lagerarbeiter aus Lauchheim:

Sascha Wudy

Wenn Putin der Kragen platzt, weiß man nicht, was passiert. Beim Gas und überhaupt. Wenn der will, steht er innerhalb von zwei Tagen in Deutschland. Um Energie zu sparen, sollte man alles außer den Kühlschrank ausschalten, die Heizung runterdrehen, das Auto nicht einfach laufen lassen, wenn man irgendwo anhält, die Spülmaschine nicht wegen zwei Tellern laufen lassen und insgesamt mehr zu Fuß gehen.“

Sascha Wudy

Wolfram Seltmann (65) Maler und Lackierer aus Heidenheim:

Wolfram Seltmann

Wenn man die Wohnung verlässt, immer die Heizung aus, das Fenster auf kipp. Ich brauch‘ recht wenig Strom, weil ich alle meine Geräte ausschalte, wenn ich sie nicht brauche. Die habe ich alle an einem Hauptstecker. Licht mach‘ ich nur an, wenn ich es wirklich brauche. Das frisst ja auch ziemlich Strom. Bei der Klospülung kann man auch sparen. Und wenn ein Wasserhahn tropft, lohnt es sich, eine neue Dichtung reinzumachen.“

Wolfram Seltmann

Magdalena Strauß (27) Lokführerin aus Augsburg:

Magdalena Strauß

Das könnte gut möglich sein, dass Putin uns den Gashahn abdreht. Dem ist einfach alles zuzutrauen. Das mit den teuren Benzinpreisen umgehe ich, indem ich immer mit der Bahn fahre. Um Strom zu sparen, könnte man abends den TV einfach mal auslassen. Beim Wasser: duschen statt baden. Und wenn‘s im Sommer mal kühl ist, nicht gleich heizen, sondern die Fenster zu lassen.“

Magdalena Strauß

Georg Surek (64) Rentner aus Aalen:

Georg Surek

Nein, das denk‘ ich nicht, dass Putin uns jetzt den Gashahn zudreht. Einfach weil er das Geld braucht. Was in vier Wochen ist, ist schwer zu sagen. Zum Energiesparen: Wir heizen bei uns nur einen Raum, das Wohnzimmer, stellen die Kochplatte früher aus, verwenden Energiesparlampen, fahren Rad, Bus und Zug. Alles, was auf Standby ist, wird ausschaltet.“

Georg Surek

Matthias Eberhard (30) Entwicklungsingenieur aus Fachsenfeld:

Matthias Eberhard

 Ich glaub schon, dass er das machen würde. Weil sich Deutschland stark in den Konflikt einmischt – was ja richtig ist. Zum Energiesparen: Heizung zwei Grad runter. Nur kurz stoßlüften, damit es nicht auskühlt. Rausgehen und weniger elektronische Geräte benutzen. Alte Haushaltsgeräte gegen energieeffizientere tauschen. Da könnte der Bund unterstützen.“

Matthias Eberhard

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