Frage der Woche: 1. Mai - Maibaumfest oder Arbeiterrechte? 

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Was bedeutet Ihnen der Feiertag 1. Mai - Tag der Arbeit? Und was haben Sie am Sonntag vor? Das haben wir Passanten in der Aalener Innenstadt gefragt.

Thomas Brezina (66) Rentner aus Heidenheim:

Thomas Brezina

„Für mich hat das schon einen gewerkschaftlichen Hintergrund. Ich bringe das in Zusammenhang mit Arbeitszeitverkürzung, mit Acht-Stunden-Tag. Ich geh' am 1. Mai meistens morgens zur Maikundgebung des DGB und mittags zusammen mit der Familie mit dem Rad zu einem Festle.“

Irmgard Feuchter (70) Rentnerin aus Aalen:

Irmgard Feuchter


„Wenn jemand schwer arbeitet, ist er froh über diesen Tag Pause. Die Tradition mit dem Maibaum ist was Schönes und bei uns in Aalen ist ja dann auch Frühlingsfest. Als mein Mann noch gelebt hat, sind wir auch beim Maibaum zusammengesessen und haben gefeiert. Wenn das Wetter am Sonntag gut ist, geh' ich laufen. Ansonsten mach' ich eben Sudoku.“

Anke Grell (55) Fachlehrerin aus Aalen:

Anke Grell


„Dass man an dem Tag frei hat steht im Vordergrund. Diese Kombination ist ja ganz witzig. Dass es „Tag der Arbeit“ heißt, aber ja nicht zum Arbeiten da ist. Auf eine Kundgebung gehen wir nicht, sondern genießen einfach den Tag bei schönem Wetter mit unserem Enkel in der Natur. In Tauchenweiler ein bisschen wandern und Livemusik wäre toll.“

Sandra Küchler (45) Chefredakteurin aus Aalen:

Sandra Küchler

„Für mich ist es nicht einfach nur ein Feiertag. Der gewerkschaftliche Hintergrund ist wichtig, die Bedeutung des Tages und die lange Geschichte, die dahinter steckt. Wenn's zeitlich passt, geh' ich zu einer Kundgebung. Diesmal klappt's nicht, da wir jeden Sonntag meinen Papa im Pflegeheim besuchen.“

René Zobel (54) Angestellter aus Aalen:

René Zobel

„Für mich ist das ein Tag wie jeder andere auch. Ich kann damit nicht so viel anfangen. Ich arbeite in der Gastronomie und hab' da nicht frei. Wenn man aus dem „normalen Geschäftsleben“ kommt, ist das natürlich gut, wenn man da einen freien Tag hat. Ich würde dann wandern gehen, die Natur und Ruhe genießen, nicht zu einem Menschenauflauf.“

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