Spiesel-Freibad öffnet am Donnerstag

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Das Spieselbad ist saniert. Die Stadtwerke wollen den Badebetrieb dort am Donnerstag starten - mit Auflagen und einem elektronischen Ticketsystem.
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Freibad in Wasseralfingen startet unter Corona-Bedingungen und mit E-Ticket-System. Wie das funktioniert und was Badegäste sonst wissen müssen. 

Aalen-Wasseralfingen

Nun gibt es auch für den Start der Freibadsaison in Aalen ein Datum: Das Freibad Spiesel öffnet am Feiertag, Donnerstag, 3. Juni. „Die Badegäste können sich auf ein saniertes Spiesel freuen“, teilt Stadtwerkesprecher Igor Dimitrijoski mit. Dennoch finde der Badebetrieb wieder unter Pandemiebedingungen statt, „was zu weiteren Einschränkungen und Regelungen führt“ .

Einlass nur mit 3G-Nachweis: Für den Einlass müssen Badegäste einen negativen Covid-19-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorweisen. Die tagesaktuellen Bändchen der Stadt Aalen werden anerkannt. Weiterhin kann nachweislich Genesenen (sechs Monate nach Genesung) oder vollständig Geimpften (14 Tage nach letzter Impfung) ebenfalls der Einlass gewährt werden. Der Nachweis ist bei Eintritt vorzulegen.

Eintrittskarten online buchen: Die Bäderampel aus dem vergangenen Jahr wird Jahr durch ein Online-Ticket-System abgelöst. Das heißt, dass es Zeitfenster geben wird und die Badegäste vorab über den Online-Shop ein E-Ticket buchen müssen. Der Online-Shop ist unter www.sw-aalen.de erreichbar. „Nur wer ein E-Ticket kauft, erhält sicher Zutritt ins Bad“, so die Stadtwerke. Mit dem Kauf eines E-Tickets erhält der Badegast einen QR-Code. Dieser kann vor Ort gescannt werden. Die Badegäste werden gebeten, Zutrittsberechtigungen wie 3G-Nachweis, Energiekundenkarte, Spionkarte, Nachweise für Ermäßigungen in der Hand vorzuhalten und unaufgefordert vorzuzeigen. Zur Zahlung ist ein Paypal-Account erforderlich. Die Zahlung mit Kreditkarte werde in Kürze aufgeschaltet. Auch für Kinder, die keinen Eintritt zahlen müssen, müsse eine Buchung gemacht werden.

Kontaktdatenerfassung: Die Stadtwerke müssen von jedem Badegast die Kontaktdaten erfassen. Dies werde über die Online-Buchung gewährleistet. Dort muss vor Buchung ein Konto angelegt werden. Im eigenen Konto lassen sich dann auch andere Personen anlegen etwa für alle Mitglieder einer Familie.

Kapazitätsgrenzen: Die Kapazität in den Becken ist per Verordnung klar begrenzt. Um allen Badegästen dennoch ausreichend Wasserzeit zu geben, ist die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Badegäste limitiert. So dürfen sich in diesem Jahr insgesamt 400 Personen gleichzeitig im Freibad Spiesel aufhalten und damit deutlich mehr als im Vorjahr. Die maximale Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Becken befinden dürfen, ist definiert. Die Zugänge werden geschlossen, wenn ein Becken „voll“ ist. Im Schwimmerbecken wird es Kreisbahnen geben – Aufschwimmen und Überholen ist nicht gestattet.

AHA-Regeln: Die Hygiene- und Abstandsregeln sind auch im Freibad einzuhalten. Eine Maskenpflicht gilt im Kassenbereich und in geschlossenen Räumlichkeiten. Die Maske muss nicht auf der Liegewiese und in Nassbereichen getragen werden.

Preise und Mehrfachkarten: Die Preise bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Saisonkarten und Mehrfachkarten wird es in diesem Jahr nicht geben.

Weitere Hinweise: Nur mit einer Reservierung, dem Bezahlen des E-Tickets und der Vorlage der 3G-Nachweise kann ein Zutritt ins Bad zugesichert werden. Gäste ohne E-Ticket wird vorübergehend ermöglicht, an der Kasse zu bezahlen. Hier sei jedoch mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen, da die Registrierung erfolgen muss.

Freude: Die Stadtverwaltung begrüßt die Ankündigung der Stadtwerke, das Spiesel zu öffnen. Dies werde „sehnsüchtig erwartet“, sagt Stadtsprecherin Karin Haisch. Dies sei „ein weiterer Schritt in Richtung Normalität, den wir begrüßen und über den wir uns sehr freuen“.

Warum ein E-Ticket-System?

SchwäPo-Leser haben das E-Ticket-System kritisiert. Stadtwerkesprecher Igor Dimitrijoski erklärt, warum sich die Stadtwerke dafür entschieden haben: „Damit sollen Warteschlangen vor dem Bad verhindert werden. Warteschlagen entstehen dann, wenn der Eintritt langsam erfolgt oder die Nachfrage höher ist als die Kapazität. Wir als Betreiber haben die Verantwortung, die Regeln umzusetzen sowie unnötige Ansammlungen zu vermeiden.“ Weiterhin seien viele Gäste mit der Ampel nicht zufrieden gewesen, da ein Einlass nie garantiert werden konnte. „Im schlimmsten Fall sind Badegäste bei grün losgefahren und mussten dann dennoch warten, da die Ampel zwischenzeitlich auf rot geschalten ist. Bei der Buchung über den Online-Shop können wir allen Badegästen mit E-Ticket den Eintritt garantieren, wenn zudem ein 3G-Nachweis an der Kasse vorgelegt wird.“ Es gehe darum, entsprechend der Vorgaben die Personen registrieren und eine Kapazitätsgrenze festlegen und überwachen zu können und dafür Sorge zu tragen, „dass der Gast die Abläufe schnell kennen lernt und anwenden“ könne. Dimitrijoski: „Bei diesen Aufgaben hilft uns das neue E-Ticket-System.“ 

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