Freiwillige Tests für Kita-Kids

  • Weitere
    schließen
+
Planungsgemäß soll die Testung der Kita-Kinder am Montag, 19. April, starten. 
  • schließen

Angebot ab Montag, 19. April. Die Stadt Aalen hat bereits 30 000 Testkits für Kinder im Alter bis zum Schuleintritt bestellt.

Aalen

Einen Kurzbericht zur aktuellen Corona-Situation vor allem in Kitas und Schulen hat die Stadtverwaltung am Mittwoch in der Sitzung des Kultur-,Bildungs- und Finanzausschusses (KBFA) gegeben.

Geschlossene Kitas: Aktuell seien zehn Aalener Kitas teilweise beziehungsweise komplett geschlossen, aufgrund positiver Testungen bei Mitarbeitenden oder Kita-Kindern.

Testkonzept in Kitas: Planungsgemäß soll die Testung der Kita-Kinder am Montag, 19. April, starten. 30 000 Tests für den Zeitraum zwischen dem 19. April und dem 4. Juni habe man bereits bestellt, teilt das Amt für Bürgerservice und öffentliche Ordnung mit. Aktuell bestehe für die Kindergartenkinder keine Testpflicht. Die Stadtverwaltung versorge aber alle Kita-Kinder „von null Jahren bis zum Schuleintritt“ zwei Mal wöchentlich mit freiwilligen Tests.

Was das kostet: Das Land übernimmt bisher 30 Prozent der Kosten von Testungen der Ü3-Kinder. Damit beteilige sich das Land mit rund 35 000 Euro an den Kosten, 115 000 Euro finanziere die Stadt Aalen.

Das Vorgehen: Bei den ersten beiden Selbsttests können die Familien bei Bedarf Anleitung durch die Fachkräfte bekommen. „Anschließend sollen die Selbsttests selbstständig von den Eltern zuhause vorgenommen werden“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Tests werden einzeln über die Kita an die Eltern verteilt.

Appell I: OB Thilo Rentschler und Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann appellieren an die Eltern: „Nehmen sie das Angebot der kostenlosen Testungen Ihrer Kinder zum Schutz aller Familien und Fachkräfte wahr!“

Testung des Kita-Personals: Die Testung der Fachkräfte sei aktuell freiwillig, werde aber in allen Kitas im Stadtgebiet gut angenommen, heißt es. Bisher habe sich das Personal hauptsächlich von mobilen Testteams der Apotheken und Hausarztpraxen testen lassen können. Die Folgeregelung sieht nun eine Regelung über Selbsttests vor. Die Finanzierung und Beschaffung erfolge weiterhin über das Land.

Appell II: Die Stadt Aalen appelliert an alle ihre Mitarbeitenden, sich regelmäßig testen zu lassen. 95 Prozent der Fachkräfte in städtischen Kitas ließen sich regelmäßig testen; mindestens ein Mal wöchentlich, überwiegend zwei Mal wöchentlich, teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Umfang der Selbsttest-Lieferung: Etwa 17 260 Tests für den Schulbereich und das Personal werden laut Stadtverwaltung wöchentlich vom Sozialministerium geliefert.

Wie es in den Schulen weitergeht: Ab Montag, 19. April, ist Wechselunterricht für alle Klassenstufen aller Schularten angesagt. Die konkrete Umsetzung obliege der Schulleitung. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht sei ein negatives Testergebnis Voraussetzung. Eine Ausnahme von der Testpflicht gelte aus rechtlichen Gründen für Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Tests zuhause oder in der Schule? An den Grundschulen, Grundschulförderklassen, Grundstufen der SBBZ entscheide die Schule, ob die Tests in der Schule oder zuhause vorgenommen werden. Für die Testungen in den nächsten Wochen seien die erforderlichen Testkits bereits vorhanden. „Weitere Lieferungen vom Land stehen noch aus.“

Das Schulmittagessen: Aufgrund der Entscheidung des Landes, nach den Osterferien mit einer „Fernlernwoche“ zu starten, habe man sich in der Schulleiterbesprechung einvernehmlich darauf geeinigt, eine Versorgung mit Mittagessen zunächst bis 7. Mai auszusetzen.

Corona-Situation

Infiziert waren beziehungsweise sind im Zeitraum zwischen dem 1. Januar und heute 15 Mitarbeitende, insgesamt 34 in Quarantäne. Im Jahr 2020 waren 19 Mitarbeitende infiziert und insgesamt 195 in Quarantäne.

Zurück zur Übersicht: Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL