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Fuchs, Du hast den Croc geklaut!

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Jürgen Kunze über ein tierisches Verbrechen

Wildtiere suchen immer häufiger die Nähe der Städte. Das Nahrungsangebot dort ist einfach zu verlockend. Biobeutel und Komposthaufen, Vogelbäder und Teiche als Trinkstellen – der Tisch ist reich gedeckt. Was aber kürzlich einer Ellwangerin im Wohngebiet Klosterfeld widerfuhr, ist dann doch ein ganz anderes Kaliber.

Auge in Auge am helllichten Tag mit einem Fuchs auf der Terrasse erlebt man nicht alle Tage. Doch nicht etwa auf Nahrungssuche war Reineke aus. Er legte den Kopf schräg, überlegte und griff sich zielsicher mit einem Biss einen dunkelblauen Garten-Croc und machte die Biege.

Da in der Natur immer alles einen Sinn hat, stellt sich die Frage, was er damit will. Einer schönen Füchsin imponieren? War es eine Mutprobe, um in die örtliche Jungfuchs-Gang aufgenommen zu werden? Falls jemand in seinem Garten einen einzelnen blauen Croc mit Bissspuren findet, dann weiß er nun auf jeden Fall, dass da ein tierisches Verbrechen dahintersteckt.

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