Lesermeinung

Fünf Jahre alte Daten vorgelegt

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Zu „Gerichtshof beanstandet schlechte Luft“:

Eine veraltete Untersuchung landet auf der Titelseite vieler Magazine und Tageszeitungen. Eine Studie, die Daten heranzieht, die fünf Jahre und älter sind. Fünf Jahre, in denen gerade im Thema Emissionen und Luftqualität sehr viel, hin zum Guten, geschehen ist. Durch Diesel-Bashing und -Fahrverbote, neue EU-Kategorien (z.B. 6d-temp), Hard- und Software-Nachrüstungen, steuerfinanzierte Subventionen für E-Autos (leider auch für PHEVs), Filteranlagen, weniger Verkehr durch Kurzarbeit (z.T. coronabedingt), zunehmendem Radverkehr, u.a.m., ist die Luft heute, im Juni des Jahres 2021, um Größenordnungen sauberer als vor fünf Jahren.

Der Bericht ist billigste Stimmungsmache, diffus und irreführend verbreitet von der Deutschen Umwelthilfe und anderen Interessensgemeinschaften zur Verschleierung von Fakten.

Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus? Berichte über massive Fortschritte bei reFuels, synthetische Kraftstoffen, sind Fehlanzeige, obwohl es darüber sehr viel Positives zu berichten gäbe. Ideologische Vorbehalte in Politik und rein kommerzielle Aspekte bei den Autoproduzenten verhindern eine notwendige Breitbandigkeit in der Verkehrs- und Energiewende. Soziale Belange der geplanten Transformation fallen gänzlich hinten runter. Wer es sich leisten kann, ist der Gute. Wer nicht, ist Umweltsünder.

Günther Holzhofer

Aalen

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