Neues vom Spion

Ganz schön wilde Sachen

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Ganz aufgeregt war der Spion, weil der Stadtverband der Grünen der SchwäPo eine neue Idee vorstellen wollte. Die wildesten Sachen hatte er sich im Vorfeld ausgemalt.

Ganz aufgeregt war der Spion, weil der Stadtverband der Grünen der SchwäPo eine neue Idee vorstellen wollte. Die wildesten Sachen hatte er sich im Vorfeld ausgemalt. Will Winfried Kretschmann doch in Rente gehen? Soll ein grüner Unterkochener an seiner statt als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf ziehen? Und wird der später täglich mit der Seilbahn zur Arbeit nach Stuttgart pendeln? So spektakulär war es nicht. Die Grünen planen Gesprächsangebote an einem Stand auf dem Markt, beginnend am Samstag, 25. Juli. Mit einander sprechen ist wichtig, findet der Spion. Nach allem, was er gehört hat, verlief das Gespräch der Grünen in der SchwäPo-Redaktion sehr angenehm, auch wenn keine spektakuläre Nachricht rumkam.

In Aalen, Deutschland, gilt sie seit Ende April, auf Malle jetzt sogar im Freien und auch im Königreich England läuft fortan ohne Maske nichts mehr. Eigentlich, so denkt der Spion, müssten ja jetzt schon alle so einen schützenden Gesichtslappen zumindest griffbereit in der Hosentasche stecken haben. Sehr gewundert hat sich er Spion daher über den bekanntesten aller Aalener Pfarrer: Unbekümmert, unmaskiert und ungetadelt trat doch Bernhard Richter jüngst über die Schwelle einer Aalener Stadtkonditorei. Mit Gottes Segen ist halt doch alles möglich!

Hohe Politik im Hüttlinger Gemeinderat: Joachim Grimm (Aktive Bürger / CDU) beklagte, dass die nord- und ostdeutschen "Nehmerländer" des Länderfinanzausgleichs vermehrt Kinderbetreuung kostenlos anbieten. Während die süddeutschen "Geberländer", also neben Baden-Württemberg Bayern und Hessen, Elternbeiträge für Kindergarten sogar anheben.

Solche Fälle gibt es: Menschen, die beim Anblick ihres eigenen Bildes in nackte Panik verfallen. Der Spion hat erfahren: Hermann Schludi, der von der Fotokünstlerin Ingrid Hertfelder portraitiert wurde, geht es da ganz anders. "Ich habe noch nie den Faltenwurf, den mir das Leben beigebracht hat, so genossen", bekennt er nach dem Anblick eines Fotos seines Gesichts. Thilo Rentschler ergeht sich gar in raumausstatterische Überlegungen: Ob man den Spiegel im Bad gegen ein Hertfelder-Portrait von sich austauschen soll?

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