Gartenmeier-Areal: Baugebiet wird doppelt so groß

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Die neue Abgrenzung des Bebauungsplans, nun etwa ein Hektar groß. Dort sollen Mehrfamilienhäuser entstehen. Grafik: ca
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Auf dem Gelände sollen Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Eine Bauvoranfrage läuft.

Aalen. Die Verwaltung hat das geplante Baugebiet auf dem Gartenmeier-Areal vergrößert und damit einen Vorschlag von Stadtrat Manfred Traub (CDU) aus der Vorberatung aufgenommen. Der Gemeinderat hat nun den Aufstellungsbeschluss für das Baugebiet einstimmig gefasst, einschließlich der Vergrößerung. „Herrenwiesen, zwischen Julius-Bausch-Straße und Kocher“, so der Name.

Der Aufstellungsbeschluss ist der erste Schritt auf dem Weg zum Bebauungsplan. Erst nach Auslegung und Satzungsbeschluss wird er rechtskräftig. Da dort private Grundstückseigentümer betroffen sind und private Investoren bauen wollen, halten sich Rätinnen, Räte und Verwaltung in öffentlicher Sitzung immer sehr zurück, machen höchstens Andeutungen darüber, was dort geplant wird.

Inzwischen ist es aber ein offenes Geheimnis, dass dort Mehrfamilienhäuser entstehen sollen. „Es läuft bereits eine Bauvoranfrage“, sagte Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle, der der Sitzung vorsaß. OB Thilo Rentschler war wegen einer Besprechung mit dem Landrat und allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kreis zur Pandemie verhindert und ließ sich entschuldigen.

In der Vorberatung hatte die Chefin des Stadtplanungsamts, Sabine Rieger, verdeutlicht, dass der neue Bebauungsplan eine verdichtete Bebauung möglich macht. Auf dem Union-Areal nebenan baut das Landratsamt zwei Bürogebäude und ein Parkhaus. Der Kocher in dem Bereich soll renaturiert werden.

Für den Bebauungsplan „Herrenwiesen, zwischen Julius-Bausch-Straße und Kocher“ gab es von allen Fraktionen Lob und Zustimmung. Katharina Scholz

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