Geschichten und Lieder für ein gemeinsames Fest

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Im Bürgersaal in Wasseralfingen kamen Menschen zusammen, die Heiligabend gemeinsam feiern möchten.

Die Feier für Menschen, die an Heiligabend nicht allein sein wollen, im Wasseralfinger Bürgersaal.

Aalen-Wasseralfingen. Nach zwei Jahren Pause hatte die Wasseralfinger Ortsvorsteherin Andrea Hatam wieder zu einer Heiligabendfeier für Menschen, die an diesem Tag nicht allein sein wollten, eingeladen. Im festlich  dekorierten Bürgersaal trafen sich eine ganze Reihe Frauen und Männer zu einer gemeinsamen Feier, die Hatam und einige Helferinnen vorbereitet hatten.

„Es ist schön, dass wir uns heute zu dieser besinnlichen Stunde wieder treffen können, es ist schön Sie zu sehen“, sagte Andrea Hatam. Und freute sich über die Unterstützung, unter anderem von Uta Brune und ihren Töchtern, die sich spontan bereit erklärt hatten, die Veranstaltung musikalisch zu umrahmen, und von Pfarrer Uwe Quast.

Andrea Hatam las nach einem gemeinsamen Weihnachtslied die „Geschichte vom Weihnachtsbraten“ nach Margret Rettich. In der Geschichte findet ein Mann eine Gans und nimmt sie mit, sie soll eigentlich zu Weihnachten der Braten werden. Doch sie wird Teil der Familie und lebt noch lange bei dem Paar.

Pfarrer Uwe Quast hatte eine spezielle Variation der Geburt Jesu dabei, die sich im Stall zu Bethlehem abspielte. Zunächst las er aber einen Gruß und Gedanken des ehemaligen Wasseralfinger Arztes Dr. Wolfgang Seraphim, der das derzeitige Weltgeschehen „als nicht weihnachtlich stimmend“ bezeichnete, Quast äußerte aber die Hoffnung, „dass der in Moskau“ doch irgendwann zur Einsicht gelangt. Nach seiner Geschichte spielte Familie Brune das Stück „The Rose“ von Ola Gjielo eindrucksvoll. Verena Brune sang zur Begleitung von Hanns (Klavier) und Uta Brune (Geige) ausdrucksstark, belohnt von viel Beifall.

Nach Kaffee und Kuchen trat Willi Spießhofer mit seinem Alphorn auf, und Andrea Hatam las eine weitere Geschichte „Warum der Großvater den Fernsehkrimi versäumte“, die im  2. Weltkrieg zwischen einem deutschen und einem russischen Soldaten spielte. Sie hatten sich beide verlaufen und kämpften gemeinsam in der winterlichen Tundra  ums Überleben. „Die da oben haben Krieg befohlen, den eigentlich keiner möchte“, schloss die Geschichte. Nach einem weiteren gemeinsamen Lied klang die Feier aus.

Im Bürgersaal in Wasseralfingen kamen Menschen zusammen, die Heiligabend gemeinsam feiern möchten.
Ortsvorsteherin Andrea Hatam las zwei Weihnachtsgeschichten.

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