Guten Morgen: Bea Wiese über das „Drunter“

Gretchenfrage beim Frühstück

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Bea Wiese

Es gibt Themen, die drängen sich beim Sonntagsfrühstück geradezu auf zu einem philosophischen Gespräch. Beispiel: Muss was drunter? Und welche Bedeutung hat „drunter“ überhaupt? Große Bedeutung, sagt die eine, denn ob und was man drunter unter dem Blüschen trage bei diesen Temperaturen, das sei geradezu entscheidend, wolle man nicht krank werden. „Drunter“ geht auch anders:

Wie hältst Du’s mit der Marmelade und dem Toast?, so die Gretchenfrage. Drunter Butter? Oder lieber nur Quark? Mit Leberwurst soll's auch munden? Irrungen, Wirrungen, ganze Geschmacks)welten tun sich auf. Sofort einig ist man sich: Segelt der Toast runter, fällt er immer auf die gebutterte Seite.

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