GUTEN MORGEN

Andere Länder, andere Sitten – und wenn es zum Beispiel um China geht, auch eine andere Schrift. Diese bescherte jetzt der Schwarzwälder Vorzeigemarke "Alpirsbacher Klosterbräu" eine Herausforderung.

ndere Länder, andere Sitten – und wenn es zum Beispiel um China geht, auch eine andere Schrift. Diese bescherte jetzt der Schwarzwälder Vorzeigemarke "Alpirsbacher Klosterbräu" eine Herausforderung. Das baden-württembergische Bier kommt nämlich gut an in Fernost. Große Aufträge sind möglich. Als Marke aber ist der traditionsreiche Name untragbar – das für "Bach" benutzte Schriftzeichen hatten die Chinesen längst dem unvergleichlichen deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach zugeordnet. Was also tun? Das zu erwartende Supergeschäft vor Augen, sind die Braumeister kreativ: Als "Bier des glücklichen Klosterbruders" werden die Schwarzwälder ihr süffiges Gebräu künftig in Fernost offerieren. Und hoffen müssen, dass die chinesischen Frauen nicht so schnell auf den Geschmack kommen – oder, statt ebenfalls auf Berücksichtigung zu pochen – das Bier schwesterlich mit den Brüdern teilen

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