Adventskalender, die achtzehnte Tür

Herrnhuter Weihnachtssterne

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Er gehört für mich zur Advents- und Weihnachtszeit wie die Rosinen zum Stollen: der Herrnhuter Weihnachtsstern. Darum hängen wir seit Jahr und Tag am Vorabend des ersten Advents den Stern in unserer Wohnung auf. Jedes Jahr muss er erst zusammengebaut werden, nach Weihnachten wieder auseinander.

Er gehört für mich zur Advents- und Weihnachtszeit wie die Rosinen zum Stollen: der Herrnhuter Weihnachtsstern. Darum hängen wir seit Jahr und Tag am Vorabend des ersten Advents den Stern in unserer Wohnung auf.

Jedes Jahr muss er erst zusammengebaut werden, nach Weihnachten wieder auseinander. Denn das dünne Papier würde ein Jahr im Keller oder auf der Bühne nicht unbeschadet überleben.

Die ersten Sterne wurden im sächsischen Herrnhut Anfang des 19. Jahrhunderts angefertigt. Ein Lehrer brachte damit seinen Internatsschülern geometrische Formen nah. Um das Heimweih nach den Eltern zu lindern, die sich alle in der Mission befanden, bastelte man diese Sterne immer am ersten Advent. Die Kinder, von denen später viele auch in die Mission gingen, nahmen die Tradition mit und verbreiteten die Sterne weltweit. Die Herrnhuter Sterne wurden so zum Zeichen der Hoffnung in dunklen Tagen.

Dr. Torsten Krannich, evangelischer Pfarrer in Essingen

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