Hier herrscht Aufbruch statt Zukunftsangst

  • Weitere
    schließen
+
"Pepper", der kleine Roboter, beantwortete Fragen rund um die Make. Manchmal ging aber der Saft aus und er legte eine Pause ein.

Wieso über 12 000 Besucher und 100 Aussteller von der Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends hellauf begeistert sind.

Schwäbisch Gmünd

Um es in der Sprache der Kids zu sagen: "Die Make Ostwürttemberg 2019 ist geil, cool, der Hammer". Über 12 000 Besucher strömen übers Wochenende zur Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends in die Industriehalle von Bosch AS – und sind begeistert. Ebenso alle 100 Aussteller, die in zehn Areas, bei 42 Vorträgen und 37 Workshops genau das Ziel der Make-Macher erreichen: Zukunftsfreude zu schaffen, statt Ängste zu schüren. Das Thema Digitalisierung praxisnah und verständlich rüberzubringen, für Technik Interesse zu wecken.

Schon bei der Eröffnung am Samstag "steppt der Bär". Neben der geballten Politik- und Wirtschaftsprominenz sind viele Besucher gekommen – vom Baby im Kinderwagen bis zum Senior mit dem Rollator belagern sie die Stände, die von Azubis und jungen Mitarbeitern gestaltet und geführt werden. "Stolz", diese Messe in Gmünd durchführen zu können, zeigt sich Gmünds OB Richard Arnold, und "total euphorisiert davon, in welch unbeschwerter Stimmung hier Menschen aller Generationen die Zukunft erleben". Auch Landrat Klaus Pavel schwärmt: "Hier wird nicht die Krise bejammert, die Make steht für Aufbruch, in unserer Region ist das Glas immer halb voll."

Große Komplimente gibt es für die Organisatoren Alexander Trautmann, Alexander Groll (beide Stadt Gmünd) und Markus Schmid (IHK). Die sind happy: "Unsere Erwartungen werden weit übertroffen."

Die Make öffnet die Faszination der Zukunft. Experimentierfreudige Selbermacher, innovative Unternehmen und pfiffige Start-ups präsentieren spielerisch und verständlich ihre Zukunftstechnologien, Produkte und Ideen. Dr. Christof Morawitz von der Kreissparkasse Ost-alb freut sich über "viele gute Gespräche auf hohem Niveau. Die Menschen interessieren sich, wie es mit Banken in der Digitalisierung weiter geht". Bei den Stadtwerken meldet Yvonne Mangold "Ausverkauf" aller Gläser, in denen das gute "Gmünder Wasser" ausgeschenkt wird. "Gut, einmal zu zeigen, was wir außer Strompreisen noch bieten", sagt Stefan Crummenauer. Der Stadtwerke-Dienstleister GmündCOM versorgt die Make mit "gigantisch schnellem W-Lan".

David Prinz von INNEO ist überrascht "vom riesigen Interesse an der Entwicklung der digitalen Realität" und staunt über "viele Anfragen zu den Ausbildungsberufen bei uns." Genau so ist es bei Zeiss, wo die Besucher die Funktion eines Operationsmikroskops erkunden. Der Rektor der Hochschule für Gestaltung: "Die Make ist die richtige Plattform für die Hochschulen."

Mehr zum Thema

Die Macher der Make (v.l.): Alexander Groll, Markus Schmid, Moderator Florian Schweers und Alexander Trautmann.
Mitmachen, fragen, anfassen. Das taten Make-Besucher.
Austauschstudenten der Hochschule Aalen aus der ganzen Welt waren von der Make hellauf begeistert.
Die Elevator-Pitch-Sieger: Cosima Kammel, Sylvester Göttlich, Ingrid "OM".
Ein Traum geht in Erfüllung: Drohnenpilot sein.
Solche Monitore standen am Anfang der Digitalisierung.

Zurück zur Übersicht: Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL