Frage der Woche

Hilfe für die Ukraine: Wo könnte man im Kreis Flüchtlinge unterbringen?

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Die Ukraine und der Ostalbkreis.
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Im Ostalbkreis laufen derzeit viele Hilfsangebote für die Ukraine an. Überlegen Sie auch, wie Sie unterstützen können? Was denken Sie, wo könnte man im Kreis Flüchtlinge unterbringen? Das haben wir in Aalen gefragt.

Lea Alan (34) Erzieherin aus Ebnat

Lea Alan

„Ich würde total gerne etwas spenden. Sachspenden - Lebensmittel, Kleider, eben das, was gebraucht wird. Mir ist es am liebsten, wenn ich weiß, dass die Sachen auch wirklich ankommen. Wenn das also entsprechend organisiert ist. Bei der Flutkatastrophe gab's in Ebnat eine Aktion vom Sportverein. Das war gut, so eine Anlaufstelle vor Ort. Ich würde aber auch nach Aalen fahren, um die Sachen abzugeben. Wie man die Flüchtlinge alle unterbringen kann, das ist schwierig. Ich habe gehört, dass manche Airbnb-Gastgeber ihre Unterkünfte zur Verfügung stellen. Das ist toll.“

Ursula (63) und Karl (67) Haupter, Rentner aus Wasseralfingen

Ursula und Karl Haupter

„Wir haben erst heute Morgen drüber geredet, wie wir helfen könnten. Wir haben überlegt, dass wir Wohnraum zur Verfügung stellen könnten. Da rücken wir dann daheim zusammen. Man muss die Leute jetzt einfach unterstützen und Solidarität zeigen. Uns geht es so gut. Wenn man das im Fernsehen sieht, was da passiert: Da muss man jetzt einfach helfen. Es ist ein absolutes Unding, dass ein Land so angegriffen wird. Da muss man sich jetzt am Zusammenhalt beteiligen.“

Joachim Spittel (85) Rentner aus Simmisweiler

Joachim Spittel

„Ich werde auf das Konto, auf das sie bei den Nachrichten im Fernsehen hinweisen, Geld spenden. Und vielleicht wieder Sachenspenden zur LEA bringen. Dort werden ja vermutlich einige untergebracht. Selbst hätte ich keinen Platz. Die Leute in der Ukraine haben so ein riesiges Problem und müssen um ihr Leben bangen. Ich hab' im letzten Krieg selbst Bombenangriffe erlebt und weiß noch genau, wie das ist. Das kann man nicht begreifen, dass es das nach der langen Zeit so noch gibt.“

Josef Stelzer (75) Renter aus Unterkochen

Josef Stelzer

„Ich habe vor, eine Spende zu machen. Eine Sachspende auf jeden Fall. Es wäre halt wichtig zu wissen, was gezielt gebraucht wird und wo man das hinbringen kann. Also dass die Anlaufstellen veröffentlicht werden. Sonst hab ich daheim meine Päckle und weiß nicht, wohin damit. Diese Verletzung der Menschenrechte, der Völkerrechte ist so schlimm, eine absolute Katastrophe, was da passiert in der Ukraine. Wir wollen Frieden. Die erste Anlaufstelle für die Unterbringung der Flüchtlinge bei uns wird wohl die LEA sein.“

Akif Karadash (41) Schmied aus Aalen

Akif Karadash

„Ich habe aktuell nicht vor zu spenden. Dafür reichen unsere Steuergelder. Wir spenden sonst schon immer wieder etwas, besonders für Kinder. Dieser Krieg ist der ganz große Schwachsinn. Ich hoffe so, dass Putin aufwacht. Das macht doch keinen Sinn, diese Machtspiele. Wir sind alle gleich und das gilt für jeden Staat. Jetzt wird es mit Corona grade etwas besser, nun kommt sowas. Es ist so wichtig, dass die Menschen wieder sich treffen, zusammen sein können. Und dass die Kinder eine gute Zukunft haben.“

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