Breitbandausbau, Baugebiet, Backhäusle

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In Hofen sollen mehr Häuser ans Breitbandnetz angeschlossen werden. Symbolfoto: freepic
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Wo in Hofen in diesem Jahr geplant und investiert wird.

Aalen-Hofen. Die Stadt Aalen wird alle Stadt- und Ortsteile bis Ende 2024 mit Glasfaseranschlüssen für leistungsfähiges Internet versorgen, wo das durch die privaten Anbieter bis dahin bisher nicht vorgesehen ist. Peter Hoch vom Tiefbauamt stellte diese Pläne zur Beseitigung der sogenannten „Weißen Flecken“ für Hofen in der jüngsten Ortschaftsratssitzung vor.

Breitbandausbau: Der Ausbau ist dringend nötig, wie Ortsvorsteher Christian Wanner sagte. Vermehrtes Home-Schooling, Studium und Home-Office hätten das gezeigt. Hoch erläuterte, dass rund 16,8 Millionen Euro im Stadtgebiet investiert werden sollen, bezuschusst vom Bund mit 50 Prozent und vom Land mit 40 Prozent. Im Rahmen der Maßnahmen werden auch an den geplanten Trassen  liegende „Graue Flecken“, also bisherige DSL-Anschlüsse ersetzt. Im Gebiet Hofen werden alle Häuser in Goldshöfe inklusive Bahnhof und Wagenrain an das Breitbandnetz angeschlossen, ebenso wohl die Gebäude der Heimatsmühle, sofern nach den Vorschriften möglich.

Der genaue Zeitplan, wie die Arbeiten wo erfolgen, steht noch nicht fest, vergeben werden sollen sie für das gesamte Stadtgebiet Ende April. Bei Goldshöfe werden zwei Anschlüsse gebaut, die von der Gemeinde Hüttlingen genützt werden können. Der Ortschaftsrat stimmte den Plänen einstimmig zu.

Neues Baugebiet: Wanner berichtete, dass für das neue Baugebiet „Eichholzweg“ im September Planungs- und Baubeschluss erfolgen sollen, die Ausschreibung der Erschließung dann im November.

Tempo 50: Die Verkehrsschau habe eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h auf der L1029 Attenhofen – Hofen abgelehnt. Ortschaftsrat Franz-Xaver Ladenburger (CDU) regte eine Klausurtagung des Gremiums an, um eine Zukunftsstrategie für den Teilort zu diskutieren.

Ortschaftsbudget: In Oberalfingen soll am Maibaumplatz ein Backhäusle errichtet werden. Ortschaftsrat Jochen Müller (CDU) hatte einen Kostenvoranschlag vorgelegt. Das Gremium stimmte der Errichtung für rund 7000 Euro zu, Müller stellte noch Kostenminderung durch Eigenleistungen der Bewohner und Sponsoren in Aussicht. Für den Bolzplatz Attenhofen werden zwei neue Spielgeräte beschafft, für die Ahelfinger Straße zwei Kunstwerke aus dem Budget für 2021.⋌Jürgen Eschenhorn

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