Neues Wohnen am Eichholzweg

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Am östlichen Dorfrand soll ein Baugebiet entstehen. Grafik: ca
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Viele junge Familien aus Hofen möchten im Ort bauen. Wo das ab 2022 möglich ist.

Aalen-Hofen. "Hofen hat einen enormen Bedarf an Bauplätzen – vor allem für junge Familien im Ort." Mit dieser Feststellung leitete Aalens Baubürgermeister Wolfgang Steidle in der jüngsten Ortschaftsratssitzung die Vorstellung eines neuen kleinen Baugebiets am Eichholzweg ein.

Dieses künftige kleine Baugebiet liegt auf der östlichen Seite des Eichholzwegs und wird im Süden begrenzt von der Dorfstraße. "Das Baugebiet befindet sich schon seit Längerem in der Diskussion. Jetzt versuchen wir, es so schnell wie möglich zu realisieren", versprach Steidle. Vor fünf Jahren bereits habe man – entsprechend einer Anforderung des Regierungspräsidiums – einen Kriterien- und Maßnahmenkatalog erarbeitet, um aufzuzeigen, wie sich die Aalener Ortsteile – und damit auch Hofen – künftig weiterentwickeln könnten. Damals, so Steidle, seien acht Bauplätze zwischen Eichholzweg und Dorfstraße als "behutsame Anbindung" zu den bestehenden Wohnbaugebieten an Eichholzweg und Dorfstraße angedacht worden. Indes: Die Planung sei dann nicht mehr weiter verfolgt worden, weil die privaten Eigentümer der Flächen nicht verkaufsbereit gewesen seien. Jetzt habe man das Plangebiet geändert und bis auf zwei Grundstücke konnte die Stadt die Fläche erwerben.

Das Konzept sieht eine Ringerschließung vor und eine mögliche Erweiterung nach Osten. Zur Dorfstraße hin ist eine verdichtete Bauweise angedacht. "Dazu hätten wir Interesse an einem Investor, der hier ein Mehrgenerationenwohnen verwirklichen will", sagte Steidle. Mit den Bauformen innerhalb der Ringerschließung sei man "relativ flexibel". Jetzt wird ein städtebauliches Konzept erarbeitet. Steidle: "Dieses Jahr noch werden wir mit dem Aufstellungsbeschluss in den Gemeinderat gehen." Den fertigen Bebauungsplan wolle man im Jahr 2022 vorlegen. "Erschließungsbeginn könnte dann im ersten Quartal 2022 sein."

Hofen freut sich auf neue Parkbänke

Aalen-Hofen. Groß ist die Freude des Hofener Ortsvorstehers Christian Wanner über die städtische Zusage, in der erholungsträchtigen Landschaft rund um Hofen einige Parkbänke aufstellen zu dürfen. "Es können auch Holzliegen eines Aalener Herstellers oder Holztische mit Bänken sein", ergänzte der städtische Baubürgermeister Wolfgang Steidle. Gerade jetzt, so Wanner, sei der richtige Zeitpunkt dafür, "da sich coronabedingt viele Menschen entscheiden werden, ihren Urlaub in der Heimat zu verbringen".

Wanner rief die Ortschaftsräte dazu auf, sich bis zur nächsten Sitzung Gedanken über geeignete Stellen zu machen. "Diese Diskussion kann ich ohne die Mülldebatte nicht führen", warf Franz-Xaver Ladenburger (CDU) ein. Er berichtete von "wunderbaren Aussichtspunkten" auf Hofener Gemarkung, die durch wilde Müllablagerungen regelmäßig verschandelt würden. "Da sieht es aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte."

Ladenburger forderte, sich bei der geplanten Aufstellung von Parkbänken auch über Patenschaften Gedanken zu machen. "Ein gutes Beispiels ist die Kneippanlage", betonte Ladenburger und regte an, ein solches ehrenamtliches Pflegeengagement zu würdigen. "Mülleimer montieren wir keine an den Parkbänken", stellte der Baubürgermeister klar. Es sollte selbstverständlich sein, dass jeder eine Tüte mitnimmt, um darin seinen eigenen Müll wieder nach Hause zu transportieren. "Wenn's besonders schlimm aussieht, darf man auch ein Handyfoto machen und es dem städtischen Bauhof schicken", meinte er.

Kontrollen im Mühlweg

Aalen-Hofen. Laut Ortsvorsteher Christian Wanner haben sich Anwohner des Hofener Mühlwegs darüber beklagt, dass dort zu schnell gefahren wird. Jetzt war die Verkehrsschau vor Ort und sei zu dem Ergebnis gekommen: Da es sich um eine Tempo-30-Zone handele mit Verschwenkung der Straßenführung seien keine weiteren Maßnahmen nötig. Allerdings werde die Stadtverwaltung hier künftig regelmäßig die Geschwindigkeit kontrollieren.

Keine Kurzzeitparkplätze

Aalen-Hofen. Wie Hofens Ortsvorsteher Christian Wanner berichtete, habe es einige Anfragen nach Kurzparkplätzen am Mittelbach – beim Schnellrestaurant und der Tankstelle in Oberalfingen – gegeben. Die Verkehrsschau aber erkenne hier keinen hohen Parkdruck und halte daher weitere Kurzzeitparkplätze für nicht angebracht.

Keine Beschilderung

Aalen-Hofen. Weil sie der Ansicht sind, dass die Propsteistraße zu eng ist, haben Anwohner beantragt, ein Parkverbotsschild aufzustellen. Die Verkehrsschau hält ein solches Schild in der Straße aber nicht für nicht notwendig. "Das ist etwas schade", kommentierte Ortsvorsteher Christian Wanner in der Sitzung. "Wenn die Rettung oder die Feuerwehr durchmuss, wird's brenzlig." UW

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