Photovoltaik, Bäume und Fassaden

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Nur wenige Förderanträge aus Hofen erreichen die Stadtverwaltung.

Aalen-Hofen. Mit einer Reihe von „grünen Themen“, wie Ortsvorsteher Christian Wanner sagte, befasste sich der Ortschaftsrat in seiner Sitzung am Montagabend. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellten Konzepte in verschiedenen Bereichen vor.

Freiflächen-Photovoltaik: Die Stadt möchte bis spätestens 2040 klimaneutral werden. Deshalb hatte die Verwaltung ein Fachbüro beauftragt, mögliche Standorte für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet zu suchen. Diese Vorschläge stellte Kathrin Schneele vor. Der Ausbau der solaren Stromgewinnung ist eine der Maßnahmen, mit denen die Energiewende in der Bundesrepublik geschafft werden soll. Das Büro hält im Rahmen seiner Untersuchung auch einen kleineren Standort bei Oberalfingen für möglich. Diese Flächen entsprechen den Vorgaben, die für solche Großanlagen gelten. Laut Verwaltung soll aber die Landschaft nicht „zugepflastert werden“, Ortschaftsräte, Bürgerinnen und Bürger sollen bei den Entscheidungen mitgenommen werden.

Innenentwicklungsmanagement: „Flächen sparen, versiegeltes Gelände umwandeln und eine lebendige Stadt schaffen sind die Ziele der Aktivitäten für Innenentwicklung der Stadt“, sagte Kathrin Schneele. Dies könne ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz sein. Verschiedene Maßnahmen wie Sanierungen und Wohnraumschaffung durch Um- oder Anbau, sowie die Begrünung mit Bäumen und Büschen werden gefördert. Allerdings lasse die Anzahl der Anträge noch zu wünschen übrig. In Hofen seien bisher sieben Anträge gestellt worden. Auch deshalb seien die Förderrichtlinien angepasst worden. Maßnahmen könnten mit bis zu 20 000 Euro bezuschusst werden, allerdings keine mit mehr als fünf Wohneinheiten im selben Haus. Pflanzen und Bäume werden laut Vorlage den Bürgern aus einer Auswahl auf Bestellung zweimal im Jahr gestellt, die Bürger müssen sie dann noch einpflanzen. Das gelte jetzt auch für private Gärten, nicht mehr nur für Straßen. Ziel sei ein attraktives Erscheinungsbild in der Stadt und in den Teilorten.

Fassaden: Ebenfalls gefördert werde die Modernisierung und Sanierung, aber auch der Erhalt von Fassaden, inklusive der Erneuerung von Fenstern und Türen. In Hofen und Oberalfingen seien bisher vier Anträge gestellt worden. Auch hier fordert die Verwaltung die Bürger dazu auf, sich an die zuständigen Stellen zu wenden. Moderne Hausfassaden sehen nicht nur gut aus und zeigten ein positives Erscheinungsbild, sondern sie helfen auch, Energie zu sparen, so die Verwaltung.

Anträge zu beiden Programmen müssten aber vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ortsvorsteher Christian Wanner warb bei den Anwesenden dafür, als Multiplikator aufzutreten. Jürgen Eschenhorn

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