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Ich bin ein Christkind

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Erik Roth über einen besonderen Geburtstag

Wie ist das so? Nervt das nicht? Bist du Jesus? Das sind die Top-Fragen, die ich zu hören bekomme, wenn meine Mitmenschen meinen Geburtstag herausfinden. Denn: Ich bin ein Christkind. Ganz genau: Am 24. Dezember erblickte ich das Licht der Welt. In einer Klinik. Nicht in einer Krippe. Einen wegweisenden Stern gab's auch nicht. Dafür einen Sturm namens Lothar. Und was soll ich sagen? Nein, es nervt nicht, an Heiligabend Geburtstag zu haben. So in etwa sieht der 24. Dezember für mich aus: Ich wache auf. Manchmal freiwillig, manchmal nicht. Dann gibt's Kuchen. Und Geschenke. Per Anruf, Textnachricht oder Social Media flattern Glückwünsche rein. Wenn nicht gerade Corona ist, schaut mittags der eine oder andere Kumpel persönlich vorbei. Mit Geschenken. Etwas Zeit vergeht. Dann wird's langsam dunkel draußen. Die Bescherung steht an. Mit? Richtig. Geschenken. Also eigentlich gar nicht übel. Ich warte nur noch auf drei Adelige mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. Wobei – auf die beiden letzteren kann ich notfalls verzichten.

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