Ideenschmiede in der Scheune

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Die Rentnertruppe von der Museumsscheune in Bartholomä steht in den Startlöchern für Besucher.

Bartholomä. Trotz des Lockdowns haben die rüstigen Rentner von der Museumsscheune am Amalienhof ihr Programm für 2021 in Vorbereitung Sprecher Erwin Ritz plaudert im Gespräch mit dieser Zeitung aus dem Nähkästchen. Mittlerweile wurde der Termin für den diesjährigen Museumstag festgezurrt. Der 26. September 2021 soll es sein. "Die Leute sollen zuerst zum Wählen gehen und dann bei uns Kaffee trinken", schlägt Ritz vor. An diesem Museumstag kann man auch die neuesten Errungenschaften bestaunen. Denn aktuell werden zwei Vitrinen hergerichtet. Kürzlich gab's von Bürgermeister Thomas Kuhn aus dem Rathaus grünes Licht für den Kauf von Glastüren für die Vitrinen. "Die waren im Etat 2020 nicht mehr drin, aber jetzt hab‘ ich den Schreiner beauftragt", freut sich Ritz.

Was es am Museumstag in Vitrine für die Gäste zu sehen gibt? Die wohl größte Sammlung von Waagen in der ganzen Region, 130 an der Zahl, sagt Ritz. Hierbei handelt es sich um eine Schenkung eines Sammlers aus Herbrechtingen.

Und noch eine andere Idee, die den Rentnern seit geraumer Zeit im Kopf umherschwirrt, soll umgesetzt werden: Die alte Mostpresse, die mittlerweile wieder fast in Gang ist, soll ihrem Namen gerecht werden. "Die Leute sollen ihre Äpfel bringen und dann wird vor Ort der Apfelsaft gepresst."

Die rund 15 Männer und Frauen, die sich um die Museumsscheune kümmern, haben noch eine weitere Idee: Die jüngeren Besucher sollen in der Museumsscheune ebenfalls auf ihre Kosten kommen. "Wir denken da an historische Kinderspiele, die aktiviert werden sollen", überlegt Ritz.

Derzeit verbringt Ritz viel Zeit am Computer. Denn er befasst sich mit dem Aufbau eines Internetauftritts für die Museumsscheune. "Wir müssen bekannt werden", sagt er. Bürgermeister Thomas Kuhn ist begeistert über dieses ehrenamtliche Engagement. Er betont, dass nur dadurch das Schmuckstück Museumsscheune als Anziehungspunkt vorhanden ist. "Dieser Einsatz für die Historie von Bartholomä ist unbezahlbar", so Kuhn.

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