Geistliches Wort in der Corona-Krise

Im Anderen das Beste sehen

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Martin Keßler

Alternativlos, den Eindruck gewinne ich zunehmend, wenn mir Leute in Gesprächen sagen: Es ist Krise und deshalb muss das jetzt so sein wie die Regierungen es verordnen.

Alternativlos, den Eindruck gewinne ich zunehmend, wenn mir Leute in Gesprächen sagen: Es ist Krise und deshalb muss das jetzt so sein wie die Regierungen es verordnen. Ich denke unsere Regierungen wollen unser Bestes. Trotzdem tue ich mich schwer damit, weil ich genügend Spielraum sehe, um über Maßnahmen und Grundrechtseingriffe in den Parlamenten zu ringen. Und weil ich den Eindruck habe, dass zunächst vom Schlechtesten im Menschen ausgegangen wird. Wie lange kann so eine Strategie mit Erfolg gefahren werden? In der Bibel wird ganz am Anfang, sozusagen als Überschrift gesagt: Die Welt und der Mensch ist gut! Trotz damaliger Katastrophen wie Krieg, Verschleppung, etc. Ich bin überzeugt, wenn wir im Anderen das Beste sehen und im Gespräch bleiben, werden wir mehr Alternativen erzeugen und auf Dauer mehr Positives erleben. Dazu passt dann auch wieder das biblische Zeugnis: Und Gott sah, dass alles sehr gut war! Martin Keßler, Seelsorger

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