Impfgegner-Kreuz in Lein versenkt

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Ein Kran bringt das Impfgegner-Kreuz an Land.
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Kran bringt umstrittenes Kreuz an Land. Roland Effer will das Kreuz wieder schnellstmöglich aufstellen.

Aalen-Rodamsdörfle. Bergungsaktion für das Impfgegner-Kreuz von Roland Effer. Nachdem die umstrittene Skulptur, die ein Zeichen gegen das Impfen setzen soll, in der Nacht zum 10. Juli mit einem Trennschleifer von seinem Platz in der Ortsmitte von Rodamsdörfle entwendet wurde, ist es am vergangenen Wochenende sprichwörtlich wieder aufgetaucht: in der Lein. Zuvor hatte Effer das Kreuz bei der Polizei als gestohlen gemeldet und Strafanzeige gestellt.

Am Mittwochnachmittag wurde es nun geborgen. Nach Aussage von Effer half der Bauhof Abtsgmünd bei der Bergung. Er selbst will das Kreuz wieder schnellstmöglich aufstellen. „Es müssen einige kleinere Sanierungen gemacht werden, unter anderem eine diebstahlsichere Verankerung montiert werden, so dass ich es im Laufe des Samstagvormittags wieder an seinen angestammten Platz bringen werde“, teilte er der Schwäbischen Post mit.

Das Impfgegner-Kreuz von Rodamsdörfle spaltet den Ort. Es ist umstritten, weil Effer als Impfgegner die Coronamaßnahmen als „Genozid“, also Völkermord verglichen hat und dieses Wort auch auf eine Eisenplatte am Kreuz eingestanzt hatte. Er wolle provozieren und die Menschen zum Nachdenken anregen. Viele Bürger sind entsetzt über diesen Vergleich.

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