In den Dürrwiesen über Wellen und durch Kurven fliegen

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Oberbürgermeister Thilo Rentschler gab gestern zusammen mit Weststadtvertretern und Mitarbeitern der zuständigen Ämter den Pumptrack in den Dürrwiesen frei.
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In der Weststadt eröffnet OB Thilo Rentschler den Pumptrack und die Dirtline. Was das für Kinder und Jugendliche bedeutet.

Aalen-Hofherrnweiler

Drei Zahlen nennt Oberbürgermeister Thilo Rentschler zur offiziellen Eröffnung des neuen Pumptracks und der Dirtline in den Dürrwiesen in der Aalener Weststadt: vier, 600 und 80 000. „Es ist der vierte Pumptrack in Aalen auf 600 Quadratmetern und hat rund 80 000 Euro gekostet“, erläutert er. Während das Stadtoberhaupt spricht, testen Jugendliche den Rundkurs. Dabei durchfahren sie nicht nur die Pumptrack-Bahn, sie nutzen die Rampen der Dirtline daneben für gewagte Sprünge.

Die Pumptrack-Anlage ist ein Parcours mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen – und sie ist – in diesem Fallasphaltiert. Die Strecke kann mit Fahrrädern, Rollern, Scootern oder Inlinern durchfahren werden. Geschwindigkeit erzielt man, indem man das Gewichts verlagert, ohne Nutzung der Pedale oder der Füße zum Schwung holen.

„Damit hat die Weststadt eine weitere Attraktion hinzugewonnen, rechtzeitig als Ausgleich für die Jugendlichen für die Corona-Beschränkungen“, sagt der OB. Zudem sei das Überschwemmungsgebiet für den Hochwasserschutz dadurch sinnvoll genutzt. Der Platz sei rekordverdächtig schnell verwirklicht worden. „Hier können die Kids an der frischen Luft mit Freude Spaß haben und sich betätigen“, sagt Rentschler. Die Fläche neben dem TSG-Sportgelände sei gerade mit dem Fahrrad aus der Weststadt und aus der Innenstadt gut zu erreichen, zudem störe die Anlage hier niemanden.

Das federführende Amt für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität – auch für Spielplätze zuständig – hat den Planer Konrad Willar aus Augsburg, spezialisiert auf solche Projekte, mit der Konzeption beauftragt. „In der Endphase wurden Jugendliche aus der Weststadt einbezogen, ihre Ideen hat Willar mit eingebaut“, erläutert Maren Berger vom Umweltamt. „Und auf ihren Vorschlag hin entstand auch die Dirtline“, ergänzt ihr Kollege Reinhard Kluge.

„Die Anlage ist einfach toll, es macht riesig Spaß hier zu fahren“, sind sich zwei Jugendliche einig und machen sich auf die nächste Runde. „Hier lernen sie gleichzeitig, ihr Fahrrad oder den Roller zu beherrschen und sind dadurch dann sicherer und reaktionsschneller im Straßenverkehr“, betont Kluge. Anfang Juni war Baubeginn, vergangene Woche wurde die Anlage fertig. Die angrenzenden Freiflächen werden noch mit Bänken und Abfallbehältern bestückt.

Die Nutzung der Anlage ist täglich von 7 bis 20 Uhr gestattet.

Natürlich wurde der Pumptrack auch schon ausgiebig genutzt.
Die Pumptrackanlage in den Dürrwiesen bei Hofherrnweiler ist fertig und wurde jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben. In direkter Nachbarschaft zum Sportgelände der TSG sorgt der Parcours bei Kindern und Jugendlichen mit ihren Bikes für viel Spaß. Fo

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