Nachruf

Jimmy C ist gestorben

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Jimmy C † Archivfoto: BW
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Aalen. Seit 2010 waren sie regelmäßiger Gast auf den Reichsstädter Tagen: das Londoner Quartett „Jimmy C and the Blues Dragons“. Bis zu sechs Gigs in Cafés und Kneipen an jeweils sechs Tagen lockte jedes Jahr viel Publikum. Nun ist ihr Frontmann Jimmy C seiner zwei Jahre währenden Krebserkrankung erlegen.

Blues und Blues Rock ist das Metier der vierköpfigen Band. Der aus Kanada stammende Bandleader Jimmy Coletsis, alias Jimmy C, lebte seit vielen Jahren in London. Sein Stil als Gitarrist und Sänger und seine Liebe zum Blues waren stark beeinflusst von der „British Blues Explosion“ in den 1970er Jahren. Zuvor hatte er einige Jahre in Japan verbracht. Er wurde dort von dem Mississippi-Blues-Veteranen „John L Watson“ überredet, mit nach London zu gehen, um Musik zu machen.

Um die Jahrtausendwende startete Jimmy C zusammen mit dem Bassisten Paul Soper und dem Schlagzeuger „Stevie Bray“ die „Blues Dragons“, hinzu kam Antonio Campbell (Sax). Neben Blues-Standards und Klassikern spielte die Band viele Eigenkompositionen von Jimmy C, frei nach dessen Motto: „Wir singen keinen traurigen Blues, wir spielen welchen zum Unterhalten.“ Seine Musik, seine charismatische Ausstrahlung und sein Lächeln werden dem Aalener Publikum fehlen.Bea Wiese

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