Guten Morgen

Karle und das Vorfreudenhaus

  • Weitere
    schließen

Jürgen Steck über die Freuden in Zeiten wie diesen

Um es gleich vorweg zu nehmen. Der Karle geht in keine Freudenhäuser, hat er nie gemacht. Wir haben keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln. Derzeit hätte er, der unverzagte Optimist, auch keine Zeit dafür. Denn der Karle hat eine neue Freude für sich entdeckt: die Vorfreude. Er freut sich vor aufs Weihnachtsfest in diesem Jahr – und auf das im nächsten, dass dann wieder so werden soll wie das im vergangenen Jahr, von heute aus betrachtet. Er freut sich vor auf kommende Urlaube, schöne Gaststätten- und intensive Kneipenbesuche, auf Einladungen von und zu Freunden, auf Konzerte, Kino und Kunst. Und weil er das mit dem Vorfreuen alles vom Sofa aus machen kann, spricht er von seinem Zuhause liebevoll nur noch vom Vorfreudenhaus.

Zurück zur Übersicht: Aalen

WEITERE ARTIKEL