Kommentar: Jürgen Steck über die OB-Wahl

Karten neu gemischt

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Jürgen Steck

Ein Kommentar von Jürgen Steck über die OB-Wahl

Dass Catherine Rommel Oberbürgermeisterin in Aalen werden möchte: Das ist eine gute Nachricht für die Aalenerinnen und Aalener. Damit hat die größte Stadt in der Region Ostwürttemberg das, was so wichtig ist in einer Demokratie: eine gute Auswahl an Menschen, denen ein wichtiges Amt zugetraut werden kann. Und eine gute Auswahl an Ideen und Konzepten, mit denen die Bewerberinnen und Bewerber beim Souverän, den Wählerinnen und Wählern, um Vertrauen und letztlich das Kreuzchen auf dem Stimmzettel werben. Die Frau mit dem großen Namen aus dem kleinen Heumaden bringt politisches Gewicht und frischen Wind in den bis dahin tendenziell eher faden Wahlkampf. Jetzt kann spekuliert werden: Schicken die Grünen, immerhin die zweitgrößte Fraktion im Aalener Gemeinderat und fast gleichauf mit der CDU, noch jemand ins Rennen? Und was würde das bedeuten? Und was, wenn nicht? Wer schafft es, die „grünen“ Themen glaubhaft zu besetzen? Und, genauso wichtig: Wer hat die besten Konzepte für die Nach-Corona-Zeit? Eine Zeit mit riesigen Aufgaben und knappen Budgets. Eine Zeit auch, in der Wunden heilen müssen einer vielfältig verletzten gesellschaftlichen Gemeinschaft. Gut, wenn es da viele konkurrierende Ideen gibt. Wie auch immer: Sah es bislang nach einem Solo für Frederick Brütting aus, so sind seit Samstag die Karten neu gemischt. Auf einen spannenden, fairen und konstruktiven Wahlkampf!

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