Guten Morgen

Keine Kopfschmerzen

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Erik Roth über ungewohnte Gefühle am Tag nach Christi Himmelfahrt

Er wacht in seinem Bett auf. So weit, so normal. Aber irgendetwas fehlt da doch? Wo sind die stechenden Kopfschmerzen? Wo ist der Drang, die Wasserflasche neben seinem Bett zu leeren? Er weiß sogar noch, wie er nach Hause gekommen ist. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Warum ist er heute so fit? Warum nicht so erschöpft und verpeilt wie sonst? Gestern war doch schließlich Vatertag. Ach ja, da war ja etwas: Die schönen Feste mit der Bollerwagenodyssee, Festzeltstimmung und den gewohnten Nebenwirkungen am Tag darauf gab es in diesem Jahr nicht. Corona sei Dank. So ein Mist aber auch. Dabei hat er sich schon so darauf gefreut... Wobei, worauf eigentlich? Den halben Tag neben der Spur zu sein? Bei lauten Geräuschen mit Schmerzen hinter den Augen zu kämpfen? Ist doch eigentlich ganz nett, mal ohne motorische und geistige Einschränkungen in den Tag zu starten, oder nicht? Ein Buch könnte er lesen, Sport treiben, aufräumen. Sein Geldbeutel und seine Leber werden'‘s dem Veranstaltungsverbot sicherlich danken...

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