Kiesewetter dankt und fordert

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Der CDU-Kreisverbandschef ruft die Mitglieder zur Rückendeckung für Kandidaten auf.

Abtsgmünd. Mit einem deutlichen Aufruf zur Rückendeckung hatte der CDU-Kreisvorsitzende Roderich Kiesewetter die Mitglieder beim Kreisparteitag auf die Landtags- und Bundestagswahl 2021 eingeschworen. In der Kochertalmetropole begrüßte er unter anderem die Landtags-Kandidatinnen und -kandidaten Daniela Dinser und Tim Bückner (Schwäbisch Gmünd), Winfried Mack (Aalen) sowie die Bundestagswahl-Kandidaten für den Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd, Mustafa al Amar, Jan Ebert und Inge Gräßle. Kiesewetter rief dazu auf, die Vorstellungsveranstaltungen der Bewerber zu besuchen – die nächste ist am 1. Oktober, 19 Uhr, im Reichsadler in Mögglingen.

Nach einem kurzen Exkurs in die Bundes- und Europapolitik nach Ausbruch der Corona-Pandemie berichtete er über die Situation im CDU-Kreisverband Ostalb. Die zeige ein "tolles Engagement der Mitglieder", wofür er mehrfach dankte. Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) sei wieder ins Leben gerufen worden, Senioren, Schüler- und Frauenunion seien aktiv. Die Mitgliederzahl liege aktuell bei 2544, "wir sind ein Kreisverband, der wächst".

Wirtschaftlich sei der Ostalbkreis stabil mit großen Investitionen unter anderem bei Varta und an der Hochschule Aalen. Er freue sich, dass die Verbindung zum Landkreis Heidenheim wachse – die Achse Schwäbisch Gmünd – Aalen – Heidenheim sei wichtig für die ganze Region.

Der Blick voraus: Vor Corona habe Deutschland ein "beispielloses Wirtschaftswachstum" verzeichnet. Doch: "Den Diesel haben wir uns in weiten Teilen kaputtreden lassen." Als große Volkspartei sei die CDU gefragt, mit einem breiten Themenspektrum "gegen die Ein-Themen-Parteien" aufzutreten. Deutschland stehe "vor einem Riesen-Wechsel, wenn Bundeskanzlerin Merkel geht". Die guten Umfragewerte seien ihr zu verdanken, sagte Kiesewetter. Er warne davor zu glauben, "dass es ohne Frau Merkel einfach so weitergeht". Röttgen, Merz, Laschet, Spahn – "vier gute Leute" stünden als Kandidaten für die Wahl an die CDU-Spitze in Stuttgart am 4. Dezember bereit. "Ich selbst bin hin- und hergerissen", sagte Kiesewetter und schwor seine Parteifreunde auf den "Werte-Kompass der CDU" ein: "soziale Marktwirtschaft, das christliche Menschenbild, unser Grundgesetz".

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