Konstruktiv und intensiv verhandelt

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Klaus Pavel.
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Klaus Pavel war für die CDU in der Arbeitsgruppe „Gesellschaft und Integration“ eingebunden.

Aalen. Die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU stehen kurz vor dem Ziel. Am Mittwoch soll das Ergebnis vorgestellt werden. Die zwölf Arbeitsgruppen haben ihre Übereinkünfte an die Hauptgruppe weitergegeben. „Nun muss sich zeigen, was davon in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird“, sagt Klaus Pavel, der in der Gruppe „Gesellschaft und Integration“ für die CDU mitgewirkt hat.

Der ehemalige Landrat des Ostalbkreises, der seit September im Ruhestand ist, berichtet von 14 ausgesprochen intensiven Tagen: „Das war wie hauptberuflich, ich war jeden Tag von morgens bis spät abends beschäftigt. Manchmal gab es noch um halb zehn eine Videokonferenz.“

Die Atmosphäre sei sehr gut und konstruktiv gewesen, mit viel persönlichem Respekt. In der Gruppe waren von den Grünen mit Minister Manne Lucha, dem Integrationsbeauftragten Daniel Lede Abal und dem Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand starke Persönlichkeiten. Die CDU-Seite wurde von der Integrationsbeauftragten der Bundestagsfraktion Nina Warken angeführt.

In den Gesprächen ging es um Migration, Bürgerbeteiligung, Sport und Ehrenamt. „Ich konnte die praktische Sicht einbringen und es war ein Vorteil, das ich nicht mehr beruflich eingebunden bin, aber noch sehr nahe dran“, sagte Klaus Pavel, der als ehemaliger Landrat und Vorsitzender der Härtefallkommission vom Landesvorsitzenden Thomas Strobl und Generalsekretär Manuel Hagel in das Verhandlungsteam gerufen wurde.

„Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass da eine Landesregierung entsteht, die ihre Ankündigungen auch umsetzen kann. Man wagt Neues“, meinte Pavel.

Gerhard Königer

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