Limesfestival Treppach feiert gelungene Premiere

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Limesfestival
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Treppacher „Kultur aus dem Dorf“ begeistert mit sechs Gruppen aus der Nachbarschaft das Publikum.

Aalen-Treppach. Kultur vom Dorf kommt gut an – jedenfalls hat das Treppacher Limesfestival eine gute Zukunft vor sich. Auf der grünen Wiese „Deich“ traten sechs Vereine und Gruppen mit rund 80 Mitwirkenden aus der Nachbarschaft zum 2. Open-Air-Konzert der Sängerlust Treppach an. Und begeisterten die rund 300 Gäste mit Gesang und Klang fast vier Stunden.

Bei strahlendem Sonnenschein gaben die „Welland-Buam“ aus Dewangen den Startschuss und nach kurzer Begrüßung von Sängerlust-Vorsitzendem Alfons Angstenberger setzte Dirigent Chris Wegel mit dem heimischen gemischten Chor den ersten Akzent mit der Schwabenhymne und „Ohne Krimi geht die Mimi …“. Ein Gospel und das dramatische „Halleluja“ forderten großen Beifall heraus.

Weiter ging es mit den „Welland-Buam“, die das gute Wetter von Dewangen nach Treppach mitbrachten, sagte Eberhard Stark. Die acht Blasmusiker mit der Dame Aline Waibel erfreuten mit böhmisch-mährischer Hausmannskost und dem „Longstreet Dixie“. „Femmetastisch“ mit Kerstin Barwitz an der Spitze ist ein Frauenensemble aus dem Kreis, die elf jungen Sängerinnen begingen ihre Premiere mit romantischen Liedern aus Irland und Schottland (Irish Blessing)und starkem Applaus.

Das Klezmertrio mit Julia Strasser am E-Piano, Chris Wegel als engagierter Klarinettist und Sohn Ben als Schlagzeuger spielte leidenschaftlich und eben ein bisschen „meschugge“ – das Publikum johlte; Zugabe selbstverständlich.

„Auf diesen Auftritt habe ich mich gefreut, dass die Bühne mal voll wird“, sagte Angstenberger, als fast 40 Mitglieder von „Tonart“ und der Jugendgruppe„Kompakt“ des Liederkranzes Unterrombach selbige bevölkerten. Kristin und Bernhard Schwarz dirigierten abwechselnd den Chor mit kräftigen Männer- und gefühlvollen Frauenstimmen, eine Mischung aus Musicals wie„Eiskönigin“, „Can you feel the love tonight“, „Circle of life“ und Hits wie„Weit, weit weg“.

Ein fulminantes Highlight setzte das „A-Team“ aus Treppach – Christoph Abele am E-Piano und als Sänger und Bruder Alexander Abele mit A-Gitarre und wilder, grandioser Bassstimme mit Songs aus den 70er und 80er Jahren (dem Jahrzehnt der Musik) wie „Jessi“, „Hinter dem Horizont“ „Und es war Sommer“. Kein Zweifel: Das Limesfestival verlangt Wiederholung.

Helmut Banschbach

Limesfestival Treppach
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