Guten Morgen:

Lust, die Engländer zu ärgern?

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Erik Roth

Erik Roth über Blätter, die irgendwer einmal in heißes Wasser geworfen hat

Vor sehr, sehr langer Zeit kam irgendwo, irgendwer auf die Schnapsidee, Blätter in heißes Wasser zu werfen. Zack, 2000 Jahre später stehen wir vorm Supermarktregal und sehen Etiketten wie "Fruit Melody Bio Luxury Cup". Mhm. Genau. Die Rede ist von Tee. Der Bruder von Kaffee, der am Morgen auch gerne einmal zum Einsatz kommt, allerdings weniger aggressiv die "Wachheit" steigert. Angenehm kommt er daher, in seinen Beutelchen. Kann bei Krankheit helfen. Ich hab' gerne mal Tee drin. Also in der Tasse. Oder hab' ich lieber einen im Tee? Weiß ich nicht mehr genau. Wie dem auch sei: Tee hat viele Gesichter. Früchtetee, Kräutertee, Eistee, Nieren und Blasentee (wer auch immer den Geschmack von Nieren und Blasen mag). Warum also dem Getränk, dass in China seit mindestens 221 vor Christus zur Kultur gehört, nicht einmal Respekt zollen? Mit einer Teeparty. Wahlweise verkleiden Sie sich dazu als amerikanische Ureinwohner und versenken kistenweise Tee ins Hafenbecken von Boston, um die Engländer zu ärgern. Das wäre wohl die Topmottoparty anlässlich der Boston Tea Party, die sich heute zum 248. Mal jährt.

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