GEISTLICHES WORT IN DER CORONA-KRISE

8. Mai als Teil des eigenen Innern

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8. Mai 1945: Ein Regime ging zu Ende, welches 1000 Jahre regieren wollte. Doch anders als das Tausendjährige Reich, von dem wir im Buch der Offenbarung lesen (Kapitel 20,1-6), brachten die Nazis keinen Frieden in die Welt, sondern Abermillionen Tote, Verletzte und Vertriebene. Heute, 75 Jahre später, treten wieder Menschen auf, die diese Ideologie hoffähig machen wollen.

8. Mai 1945: Ein Regime ging zu Ende, welches 1000 Jahre regieren wollte. Doch anders als das Tausendjährige Reich, von dem wir im Buch der Offenbarung lesen (Kapitel 20,1-6), brachten die Nazis keinen Frieden in die Welt, sondern Abermillionen Tote, Verletzte und Vertriebene.

Heute, 75 Jahre später, treten wieder Menschen auf, die diese Ideologie hoffähig machen wollen. Andere, die das, was geschehen ist, als "Vogelschiss" bezeichnen und noch andere, die Menschen ermorden, die nicht ihrem "Rassenbild" entsprechen.

"Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung. Erinnern heißt, eines Geschehens so ehrlich zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Innern wird.

Das stellt große Anforderungen an unsere Wahrhaftigkeit.", so formulierte bereits 1985 Richard von Weizsäcker.

Pfarrer Dr. Torsten Krannich, Essingen

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