Geistliches Wort in der Corona-Krise

Mal wieder Briefe schreiben

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Erst recht in Zeiten von Homeoffice, Mails und digitalen Konferenzen sind von Hand geschriebene Briefe etwas Besonderes, zumal wenn sie Dinge enthalten, mit denen man nicht rechnet.

Erst recht in Zeiten von Homeoffice, Mails und digitalen Konferenzen sind von Hand geschriebene Briefe etwas Besonderes, zumal wenn sie Dinge enthalten, mit denen man nicht rechnet. Ein solcher erreichte mich in den vergangenen Tagen. Dem Umschlag entnahm ich zwei mit einer langen Kordel verbundene Hände mit der Aufschrift: Hier eine Umarmung, ein Schulterklopfen, ein Händedruck oder ein Beifall-Klatschen, je nach dem, wonach dir gerade ist. Ich musste schmunzeln.

Corona verhindert gerade einen echten Besuch. Aber dieses originelle Zeichen der Verbundenheit und der Nähe sowie der Wunsch, mir auf diese Weise etwas Gutes tun zu wollen, kam bei mir an. Wir wissen nicht, wie lange uns Corona noch in Schach hält. Doch solche Überraschungen helfen mir persönlich, die Situation besser zu ertragen. Vielleicht fällt Ihnen ja auch jemand ein, der sich über einen Brief freut, der das Herz berührt und so ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Sr. Marie-Catherine Müller, Katechesereferentin katholisches Dekanat Ostalb

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