Malteser – lehren, lernen, Leben retten

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Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen die Fahrsimulatoren. Ein Gerät zeigt das Fahrverhalten im Straßenverkehr, im Überschlagsimulator üben die Mitarbeiter, sich aus einem Auto zu befreien. Foto: ls

350 haupt- und nebenamtliche Malteserkräfte bilden sich fort.

Aalen.   Drei Tage lang wurde beim Malteser-Hilfsdienst in der Gerokstraße gelehrt, gelernt und fortgebildet. Dabei wurde keine Facette all jener Mosaiksteine ausgelassen, die zur Lebensrettung gehören. Aber auch so wichtige Themen wie Pflege, Ernährung oder Behindertenfahrdienst standen auf der Agenda.

„Im Mittelpunkt all dessen stehen unsere Simulatoren“, so Rettungssanitäter Claus Zerzer im Gespräch.  Zwei davon sind vor Ort und werden im Laufe der drei Tage gut frequentiert. Beim Überschlagsimulator  geht es darum, wie man sicher wieder aus seinem Fahrzeug kommt. Eine hochinteressante Sache ist aber auch die Simulation des Fahrverhaltens im Straßenverkehr, die Claus Zerzer und der Fuhrparkverantwortliche Nico Baumann demonstrieren.

Im ersten Stock des Malteser-Gebäudes laufen Vorträge. Dabei geht es unter anderem um Ernährungsberatung für Einsatzkräfte, die Tag und Nacht arrhythmisch gefordert sind und auf gesunde Ernährung achten müssen. Es ist eine interne Pflichtveranstaltung der Malteser. 350 haupt- und nebenamtliche Kräfte sind da. Claus Zerzer verweist auf die Bedeutung des Themas „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. Ein im Kampfsport erprobter Polizist gibt Ratschläge für Prävention und Reaktion im Fall der Fälle. Ein weiteres Thema der Polizei befasst sich mit sogenannten Sonderbewegungsrechten – mit oder ohne Blaulicht fahren. Was ist erlaubt, was wird bestraft. Nach viel „Hirnschmalz-Einsatz“ und Lerneifer haben die Malteser zum verdienten Familientag eingeladen. ⋌ls 

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