Mehrfamilienhäuser auf dem Gartenmeier-Areal

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Auf dem Gartenmeier-Areal in Aalen sollen Mehrfamilienhäuser entstehen. Grafik: ca
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Über Details wird in öffentlicher Sitzung nicht gesprochen. Was geplant ist, wird aber deutlich.

Aalen. Fürs Gartenmeier-Areal soll ein neuer Bebauungsplan auf den Weg gebracht werden, damit dort Mehrfamilienhäuser gebaut werden können. Das war Thema der Vorberatung im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST). Das 0,5 Hektar große Gebiet grenzt an das Union-Areal, wo das Landratsamt neue Bürogebäude und ein Parkhaus plant.

Das Planungsrecht auf dem Gartenmeier-Areal sei veraltet, führte Sabine Rieger, die Leiterin des Stadtplanungsamts in der Sitzung aus. Daher wolle man ein neues Bebauungsplanverfahren einleiten. Eins der Ziele sei, dort eine höhere Dichte der Wohnbebauung zu ermöglichen. Im Klartext: Es soll möglich werden, dort Mehrfamilienhäuser zu bauen. „Investoren wollen investieren“, sagte Baubürgermeister Wolfgang Steidle.

Norbert Rehm (FDI) fragte, wo genau die Investitionen geplant seien und ob die Grundstücke bereits in städtischem Besitz seien. „Bauen können wir nur, wenn wir die Grundstücke haben“, sagte er. Steidle blockte ab und verwies auf die nicht öffentliche Sitzung. Er verriet allerdings in öffentlicher Sitzung, dass es neue Entwicklungen gebe. Zum Thema sagte er außerdem: „Da geht nichts mit der Brechstange. Ohne Bebauungsplan ist es schwierig, weiterzukommen.“ Das Bebauungsplanverfahren sei daher eine Stütze.

Rieger sprach die geplante Renaturierung des Kochers in diesem Bereich an, außerdem eine geplante Wegeverbindung entlang des Kochers und einen Radweg, der durchs Gebiet vorgesehen sei. Außerdem sei geplant, das Gebiet zu entsiegeln.

Von den Fraktionen gab's Zustimmung. „Weiter so“, sagte Manfred Traub (CDU). Dem schloss sich Michael Fleischer (Grüne) an. „Volle Zustimmung seitens der SPD-Fraktion“ signalisierte Andrea Hatam. Das Gebiet sei hässlich. „Eine Aufwertung ist dringend notwendig“, sagte sie. Steidle verzichtete nach so viel Lob auf eine namentliche Abstimmung in der digitalen Sitzung. Die Empfehlung an den Gemeinderat sei deutlich geworden. Katharina Scholz

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